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Gartenkresse ist keine Spielerei

Gartenkresse
© Wilhelm
Gartenkresse

Januar 2008 Die Gartenkresse, kurz Kresse genannt, steht ganzjährig als grünes Kräutlein zur Verfügung, ganz besonders in der Winterzeit. Die Anzucht auf Wasserschalen ist nicht als Spielerei anzusehen, sondern eine ernsthafte Aufbesserung unserer winterlichen Vitaminversorgung. Die Blätter enthalten konzentriert die Vitamine C, B1, B2, Niacin, Provitamin A (Karotin) und Fruchtbarkeitsvitamin E, ferner die Mineralien Kalium, Phosphor, Calcium, Eisen, Kupfer, Jod, Schwefel. Durch Senfglukosid regt Kresse den Appetit an.


Kresse hat durch die großblättrigen Züchtungen an Bedeutung gewonnen, sodass ihr Anbau allen Salatfreunden empfohlen werden kann. Die Sorte 'Sperlings Mega' unterscheidet sich von der herkömmlichen Gartenkresse durch kurze Stiele, große Blätter, raschen Wuchs, gute Ergiebigkeit und kräftiges Aroma.

Im Winter nimmt man die Aussaat an einem Südfenster oder im Gewächshaus vor. Ausgesät wird vorteilhaft auf Wasserschalen. Das Wasser täglich ein- bis zweimal wechseln. Nach etwa sechs Tagen kann geerntet werden, indem man mit einer Schere die Blätter abnimmt.

Die Aussaat kann auch in kleine Schalen mit guter Erde am Südfenster erfolgen. Die Samenschalen lassen sich zurückhalten, wenn man die Samen etwa fünf Millimeter mit Erde bedeckt. Bleiben die Pflanzen mehrere Wochen in ihren Gefäßen, kann man reichlich Salatblättchen ernten.

Hierfür und auch für Freilandsaaten ab April bis September ist die "Mega-Kresse" zu empfehlen. Säen Sie in voller Sonne in zehn Zentimeter entfernte Reihen und bedecken die Samen 4 bis 5 Millimeter hoch mit Gartenboden. Die Ernte erfolgt nach zwei Wochen oder erst nach einem Monat. Bei dieser Sämethode bleiben die Samenschalen im Boden.

Verwenden Sie nur die Blätter. Die Ernte ist am günstigsten am Nachmittag nach ein paar sonnigen Tagen, um den Nitratüberschuss zu beseitigen. Gegossen und gedüngt wird wie bei anderen Salaten.

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