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Stielmus − Namenia für den Herbst

Stielmus - Namenia für den Herbst
© Brigitte Stein
Stielmus - Namenia für den Herbst

September 2007 Kennen Sie Stielmus? Das traditionsreiche Feingemüse ist im Rheinland und in Westfalen sehr beliebt. Besonders für die Besitzer von Gewächshäusern, Frühbeeten und Tunnels ist dieses Gemüse für den Herbst interessant. Bis zum Eintritt stärkerer Fröste, also bis Anfang Dezember, lohnt sich diese schnelle Kultur, die nicht länger als 5 bis 7 Wochen bis zur Ernte braucht.


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Stielmus lässt sich aus gänzlich verschiedenen Pflanzen erzielen, die aber alle zu den Kreuzblütlern zählen: Mairüben der Sorten 'Holländische Weiße' und 'Mailänder' oder Herbstrüben der Sorte 'Runde Weiße Rotköpfige' ergeben bei dichter Aussaat zahlreiche Blattstiele, die durch ihr Streben zum Licht zart und schmackhaft bleiben. Bevorzugt werden nicht die Blätter oder Wurzeln, sondern die Stiele. Die Rüben spielen bei dieser Kultur keine Rolle. Aber auch aus dem Japanischen Salat, auch Mizuna genannt, und dem europäischen Gemüse Namenia – beide sehen sich zum Verwechseln ähnlich – lässt sich Stielmus gewinnen.

Während die Mai- und Herbstrüben bei normalem Stand sehr bald eine schmackhafte Rübe bilden, wächst Namenia schopfartig, ohne unterirdische Speicherorgane, dafür aber sehr üppig mit einem Durchmesser von zirka 40 cm. Der Ertrag liegt höher als bei Mizuna, der Geschmack lässt keinen Unterschied erkennen. Generell gilt, dass Stielmus in der lichtarmen Jahreszeit eher mild-würzig, bei hoher Sonneneinstrahlung im Sommer hingegen kräftig und pikant schmeckt.

nach obenEinfache Kultur

Stielmus wird im Frühling als eines der ersten Gemüse aus dem Freiland oder aus dem Frühbeet und Gewächshaus geerntet. Aber auch die Herbstkultur ist üblich. In beiden Fällen kann man schon nach 5 bis 6 Wochen ernten. Die Aussaat ist zwischen Ende Februar und Anfang Oktober möglich. Die Aussaat in Reihen mit einem Reihenabstand von 10 bis 15 cm ist der breitwürfigen Aussaat vorzuziehen, um die Pflege des Pflanzenbestandes zu erleichtern. Die Pflanzen sind anspruchslos und gedeihen sowohl in voller Sonne als auch im Halbschatten. Außer etwas Reifekompost oder einer geringen Menge an Mineraldünger (zirka 20 g/m²) wird keine weitere Düngung benötigt. Auf gut versorgtem Gewächshausboden ist meistens keine Düngergabe notwendig.

nach obenVerwertung

Geerntet werden die zarten, jungen Stiele, weniger die Blätter. Sie sind reich an Senfölen und Vitamin C. Sobald die Pflanzen etwa 20 cm hoch sind, schneidet man die Stiele dicht über dem Boden ab und wäscht sie gründlich. Nach dem Abtropfen werden sie kleingehackt, in etwas Fett gedünstet und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die genannten Arten gibt es grundsätzlich bundesweit in Samenfachhandlungen und in Gartencentern.

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Frühbeet, Gewächshaus, Herbstrübe, Mairübe, Mizuna, Namenia, Stielmus, Tunnel

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