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Rote Rüben nicht zu früh anbauen

Im Juni gesäte Rote Rüben in optimaler Größe und bester Lagerqualität.
© Niller, Ernst
Im Juni gesäte Rote Rüben in optimaler Größe und bester Lagerqualität.

April 2007 Den roten Rüben wird seit Jahrhunderten eine besondere Heilkraft zugeschrieben. Zweifelsfrei enthalten sie nicht unbedeutende Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen, vor allem Calcium und Kalium. Diese Gemüseart sollte deshalb einen festen Platz im Anbauplan erhalten.


Die Rote Rübe, auch Rote Bete oder Rahne genannt, zählt zu den anspruchsloseren Gemüsearten. Bei guter Wasserversorgung gedeiht sie auch im Halbschatten. Beste Qualität bringt sie auf humosen, nicht zu trockenem Boden bei sorgfältiger Bodenbearbeitung vor dem Anbau. Für die recht genügsame Gemüseart ist zur Nährstoffversorgung meist eine gute Kompostgabe ausreichend. Ansonsten werden vor dem Anbau 35 g Nitrophoska perfekt oder 70 g Engelhartes Gartendünger bzw. Hornoska spezial je Quadratmeter gestreut.

Rote Rüben können an Ort und Stelle gesät und auch gut verpflanzt werden. Bei der Fruchtfolge ist darauf zu achten, dass sie nicht nach Spinat, Mangold sowie nach Futterrüben zu stehen kommt. Sie alle zählen zu den Gänsefußgewächsen (Chenopodiaceae) und sind miteinander unverträglich.

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Obwohl die Pflanze leichten Frost gut verträgt, sollte man wegen der Schossgefahr den Anbau nicht vor Ende April vornehmen. Auch sind April- und Maiaussaaten bereits ab August erntefähig und vor allem zum Frischverbrauch geeignet. Bis zum Herbst wachsen sie jedoch zu unverhältnismäßig großen Rüben heran, die in der Küche wenig begehrt sind; auch verliert das Erntegut erheblich an Qualität. Besonders empfehlenswert ist deshalb eine Aussaat in der ersten oder zweiten Juniwoche. Die Rüben haben bei der Herbsternte die entsprechende Größe, sind zart und saftig und eigenen sich hervorragend zum Einlagern.

Gesät wird in Reihen nicht unter 22 cm zwei bis drei cm tief. Nach dem Auflaufen werden die Pflänzchen in der Reihe auf 6 bis 8 cm vereinzelt, regelmäßig gehackt und bei beginnender Rübenbildung ausreichend mit Wasser versorgt. Zur Saat und Pflanzung eignen sich am besten Sorten mit runder Rübenform wie 'Rote Kugel', 'Detroit' (Hild-Marbach), 'Monalisa' (Sperli-Saatgut), 'Rote Kugel/Nero' (Kiepenkerl) u. a.

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Im Juni angebaute Rote Rüben in bester Erntequalität.
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Rahne, Rote Bete, Rote Rübe

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Diesen Artikel kommentieren (1)

1
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22. September 2014

barbara

Beim Vereinzeln, bzw. pikieren ist darauf zu achten, dass die Wurzel nicht geknickt in den Boden kommt, das bekommt der Pflanze nicht gut. Das gleiche gilt für Fenchelknollen. Ansonsten Artikel gut. Liebe Grüße U. M.

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