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Kräuter für die Küche

Dezember 2006 Frische Kräuter sind die beste Medizin gegen Vitaminmangel in der nasskalten Jahreszeit. Aus dem Freiland ist in frostigen Wochen selbst unter Glas oder Folie nicht viel zu holen. Jetzt hilft nur die Treiberei auf dem Fensterbrett. Manche Würzkräuter sehen durchaus ebenso hübsch aus wie kleine Blattpflanzen, können also ohne weiteres im Wohnzimmer aufgestellt werden. Im übrigen verlangen sie nicht viel während der kurzen Kulturdauer in ihren kleinen Töpfen.


nach obenKresse

Eine kreative Geschenkidee, die von Herzen kommt:
© Compo
Eine kreative Geschenkidee, die von Herzen kommt:
Das Kresseherz im Blumentopf!
Am schnellsten ist die Kresse fertig. Ihr Schnittgrün ist nach Tagen ausgewachsen für Salate, Brotbelag, Kräuterbutter und Dips. Wichtig ist vor allem ihr Gehalt an ätherischen Ölen, vielen Mineralien und Vitaminen, die ideal bei der Frühjahrskur gegen Mangelkrankheiten wirken.

Nach Form und Farbe der Blätter unterscheidet man krausblättrige "Gefüllte" von der "Großblättrigen" und der "Goldgelben Englischen" Kresse. Eine besonders schnell wachsende Sorte heißt 'Sprint', die schon nach fünf bis sechs Tagen am Ziel ankommt. Interessant ist 'Mega'.

Ein Gramm Saatgut enthält 400 bis 700 Körner, die oberflächlich auf Anzuchtsubstrat ausgelegt werden. Die Saatgefäße werden halbschattig aufgestellt, in der Sonne schießen sie zu schnell in Samen.

nach obenKerbel

Auch Kerbel sollte auf dem Fensterbrett getrieben werden.
© Niller, Ernst
Auch Kerbel sollte auf dem Fensterbrett getrieben werden.
Wie Schnittlauch, Petersilie und andere Küchenkräuter wird auch Kerbel das ganze Jahr frisch zu Salaten, Soßen und Suppen gegeben. Die Blätter halten sich im Kühlschrank nur wenige Tage, müssen also in Folgen auf dem Fensterbrett getrieben werden. Sie enthalten Minerale, Vitamine, ätherische Öle, Bitterstoffe und Glykoside, die harntreibend und blutreinigend wirken. Die ersten Keimlinge erscheinen nach zwei Wochen, nach sechs bis acht Wochen kann erstmals geschnitten werden.

Viel hat sich in der Züchtung bisher nicht getan, es gibt glattblättrige Spielarten, die als "Einfacher" oder "Gewöhnlicher" gehandelt werden, und krausblättrige Sorten wie "Krauser" oder "Extra Krauser". Ein Gramm Saatgut enthält 330 bis 600 Körner.

nach obenSchnittlauch

Für das winterliche Treiben des Schnittlauchs können nur solche Horste aus dem Garten verwendet werden, die einmal im August geschnitten wurden. Danach nimmt man sie heraus und lässt den Ballen abtrocknen, bis die Halme vergilbt sind. Sechs bis sieben Wochen müssen sie ruhen, bevor im Oktober das vertrocknete Laub abgeschnitten und die Wurzeln gekürzt werden. Auf die Treibfreude wirkt es sich belebend aus, wenn die Stöcke leicht durchgefroren sind. Danach versetzt man ihnen einen Wärmeschock von acht Stunden in einem Wasserbad von 40 bis 45 °C. Anschließend topft man sie in Töpfe von 12 bis 14 cm Durchmesser ein, die mit TKS gefüllt sind. Zu Beginn stellt man sie an ein helles Flurfenster, wo es 15 °C kühl ist, später halten sie 20 °C aus, wenn die Luftfeuchtigkeit ausreicht und regelmäßig gegossen wird.

Interessiert an den vorgestellten Sorten?

Sie erhalten sie im Handel sowie im Versandhandel wie z. B. Amazon.de. Die orange-markierten Sorten führen Sie direkt zur Fundstelle bei Amazon.de.
Viel Spaß beim Gärtnern!

nach obenPetersilie

Am häufigsten wird Petersilie in der Küche gebraucht. Trotz ihrer warmen Herkunft vom östlichen Rand des Mittelmeers ist die zweijährige Wurzelpetersilie bei uns winterhart und bleibt sogar grün belaubt, solange es nicht allzu kalt ist. Sie stellt äußerst geringe Ansprüche, wenn der Boden feucht genug, locker und nahrhaft ist.

Von Schnittpetersilie gibt es ebenfalls winterfeste Sorten, die unter Folie sogar draußen ganzjährig geerntet werden können. Stark bevorzugt werden die krausen Sorten wie 'Mooskrause' und 'Wuschelkopf'. Besonders dunkelgrün und dicht gefüllt auf standfesten Stielen sind die Blätter von 'Darki' mit hohen Erntemengen auch bei schlechtem Wetter. Hilds 'Grüne Perle' trägt dicht gekrauste, sattgrüne Blattpolster auf starken Stielen. Richtig scharf sind auch die krausen Blätter nur frisch geschnitten. Deshalb werden jeden Herbst ein paar Knollen Wurzelpetersilie im November eingelagert, ohne die innersten fünf, sechs Herzblätter zu verletzen. Die Wurzeln dürfen eingekürzt werden, bevor man sie zum Treiben eintopft, bis ihre glatten Blätter schnittreif sind.

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Schlagworte dieser Seite:

Kerbel, Kresse, Küchenkräuter, Petersilie, Schnittlauch, Treiberei

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