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Beachtenswertes zur Freilandtomatenpflanzung

Mai 2006 Wie kaum eine andere Gemüseart ist die Entwicklung und Reife der Tomate sehr vom Wetter abhängig. Deshalb wähle man den wärmsten und geschütztesten Platz im Garten als ihren Standort.


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Viel Spaß beim Gärtnern!
Durch frühe Pflanzenangebote sollte man sich nicht zum Anbau verleiten lassen. Mit Kälteperioden – nicht selten verbunden mit Nachtfrösten und aufwändigen Schutzmaßnahmen – ist beinahe den ganzen Mai über zu rechnen. Beziehen Sie Ihre Tomatenpflanzen beim fachlich anerkannten Gärtner. Er bietet Ihnen neue Sorten wie 'Culina', 'Diplom', 'Harzfeuer', 'Myrtho', 'Pannovy', 'Suso', 'Vanessa', 'Vitella' u. a. an, die in Geschmack, Ertrag und in ihrer Krankheitsanfälligkeit den älteren Herkünften weit überlegen sind. Auch die besonders wohlschmeckende Sorte 'Maranello' lässt sich im Freien unter einem Regendach anbauen.

Trotz ihrer guten Eigenschaften sind diese nicht gegen den gefürchteten Kraut- und Braunfäulepilz (Phytophthora infestans) gefeit. Man kann nur mit gesunden Früchten rechnen, wenn man den Pflanzen entweder einen einfachen Regenschutz bietet oder während des Frühsommers und über den Sommer mehrere vorbeugende Fungizidspritzungen mit zum Beispiel Antracol WG, BASF-ManebSpritzmittel, Euparen M WG, Funguran-Grünkupfer u. a. vornimmt.

So zeigt sich Nährstoffmangel bei Freilandtomaten.
© Niller, Ernst
So zeigt sich Nährstoffmangel bei Freilandtomaten.
Die sehr nährstoffbedürftige Tomate benötigt eine gezielte und fortlaufende Düngung in mehreren Einzelgaben. Vor der Pflanzung streut man nach einer tiefgründigen Bodenbearbeitung entweder 55 g Nitrophoska perfekt oder 75 g Guano pro Quadratmeter. Ende Juni und Anfang August bei Bedarf nachdüngen.

Die Jungpflanzen sollen, besonders wenn sie zu lang geraten sind, ziemlich tief gesetzt werden. Sie bilden, wie die Kohlpflanzen, Adventivwurzeln. Den Pflanzenabstand in der Reihe von 50 cm nicht unterschreiten! Bewährt hat sich die eintriebige Aufleitung an gewellten Baustahlstangen von 12 bis 14 mm Durchmesser und etwa 2 m Länge. Daran lassen sich fünf bis sechs Fruchttrauben gut aufleiten.

Nährstoffversorgung, Pflanzweite und Aufleitung müssen bei der Tomatenpflanzung Beachtung finden.
© Niller, Ernst
Nährstoffversorgung, Pflanzweite und Aufleitung müssen bei der Tomatenpflanzung Beachtung finden.
In den Boden eingegrabene Blumentöpfe direkt neben den Pflanzen dienen einer punktgenauen Bewässerung. Auch flüssige Düngergaben lassen sich hier genau dosiert und gezielt ausbringen. Diese werden häufig kurz nach der Pflanzung erforderlich, wenn infolge von Kälte die Nährstoffaufnahme unterbrochen wird und die Pflanzen Mangelerscheinungen zeigen. Diese finden sich vor allem an den Blättern in Bodennähe, welche bräunlich-gelb bis rötlich gefärbt sind. Bereits bei den ersten sichtbaren Zeichen nicht zu lange warten und zwei bis drei flüssige Volldüngergaben (Hakaphos, Mairol, Wuxal u. a.) in einer Konzentration von 3 bis 4 Gramm bzw. Milliliter je Liter Wasser verabreichen. Jede Pflanze erhält nach vorherigem Gießen etwa einen halben Liter der Nährlösung.

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Kraut- und Braunfäule, Tomate

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1
|
26. August 2013

H. Hund

Meine Tomaten sind reif haben am Stielansatz einen grünen etwas harten Ring. Ist das ein bestimmter Nährstoffmangel und welcher.

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