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F1-Hybriden beim Sellerie

Mai 2003 Demnächst kommen die ersten Sellerie-Hybridsorten auf den Markt. Sie zeichnen sich durch Uniformität, Wüchsigkeit, runde Knollenform mit heller Farbe, stabiles Laub und zentralen Wurzelansatz aus. (Gemüse 2/03)


F1-Hybriden beim Knollensellerie sollen "oben" und "unten" mancherlei Verbesserungen aufweisen.
© Titze
F1-Hybriden beim Knollensellerie sollen "oben" und "unten" mancherlei Verbesserungen aufweisen.
Zur Erinnerung: Hybriden zeigen meistens eine erhöhte Einheitlichkeit (u. a. Größe, Form, Farbe) und Ertragsleistung gegenüber den Elternpflanzen. Diese Erscheinung nennt man Heterosiseffekt. Pflanzenzüchter erzielen ihn durch eine spezielle Zuchtmethode und steigern auf diese Weise die Erträge von Nutzpflanzen oder die Wuchskraft, Blütengröße und den Blütenreichtum von Zierpflanzen. Man erkennt so gewonnene Sorten in den Bunte-Tüten-Saatgutständern der Geschäfte fast immer an der Bezeichnung "F1-Hybriden" (und am höheren Preis bzw. am "Weniger" in der Tüte). Dies bedeutet, dass es sich um die erste Tochter- oder Filialgeneration (lateinisch filia: Tochter; daher F1) handelt, die aus der Kreuzung zweier Inzucht-Elternlinien hervorging.

Auch wer es wollte, er könnte Hybridsorten nicht erfolgreich durch eigene Samengewinnung vermehren; denn sie zöge in der nächsten Generation einen beachtlichen Leistungsabfall (Aufspaltung) nach sich. Deshalb werden sie verschiedentlich auch als "Einmalsorten" bezeichnet. Sie lassen sich nur vom Züchter immer wieder aufs Neue herstellen. Gegen sie bestehen insbesondere von biologisch-dynamischer Seite verschiedene Vorbehalte (z. B. gegen die Einengung der natürlich-erblichen Mannigfaltigkeit und damit die Anpassungsfähigkeit und Ertragssicherheit zugunsten eines hohen Leistungsvermögens).

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Heterosiseffekt, Sellerie

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