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Autor
Roth, Wolfgang

Ziergarten


Wenn Ziergehölze nicht an einem optimalen Standort wachsen, können sie noch nach einigen Jahren verpflanzt werden.

Die Zeit dazu ist optimal, vorausgesetzt, der Boden ist nicht gefroren. Damit wir bequem arbeiten können, binden wir die Zweige zusammen. Gemessen von der Pflanzenmitte, umstechen wir dann mit dem Spaten das Gehölz im Abstand von 20 bis 30 Zentimetern. Der Radius richtet sich nach der Pflanzengröße. Anschließend wird der Wurzelballen unterstochen und möglichst mit der gesamten anhaftenden Erde aus der Grube gehoben. Damit die Wurzeln nicht antrocknen wird sofort umgepflanzt und reichlich gewässert. Um das Anwachsen zu erleichtern, folgt noch ein kräftiger Rückschnitt.

Wenn größere Gehölze den Standort wechseln sollen, ist eine einjährige Vorbereitungszeit nötig. Im ersten Jahr werden die Wurzeln im entsprechenden Umkreis spatentief durchstochen. Die tieferen Wurzeln bleiben unversehrt und versorgen die Pflanze weiterhin. An den Wundflächen der durchtrennten Wurzeln bilden sich neue, so genannte Adventivwurzeln, die im Folgejahr nach dem Umpflanzen die Versorgung des Gehölzes übernehmen.

Bei starken Schneefällen oder wenn der Schnee durch Nässe schwer ist, müssen die Zweige bruchempfindlicher Gehölze von der Last befreit werden. Empfindlich sind auch säulen- oder kugelförmige Nadelholzgewächse.

Dem Rasen bekommt im Winter Ruhe gut. Besonders schädlich ist das Betreten bei Frost, weil dann die hart gefrorenen Gräser brechen. Aber auch das Begehen bei großer Nässe ist nachteilig, weil sich dadurch der Boden verdichtet.

Der Rasen ist kein Lagerplatz für geräumten Schnee, denn der würde die Gräser ersticken.

In Deutschland werden bis Weihnachten etwa 40 Millionen Weihnachtssterne (Ephorbia pulcherrima) verkauft, statistisch gesehen für jeden Haushalt eine Pflanze. Ein sicherer Hinweis für gute Qualität bei Weihnachtssternen ist der gelbe Kranz aus knopfartigen Blüten im Zentrum der "Sterne". Im Laufe des Alterungsprozesses oder bei schwindender Gesundheit fallen diese ab.

Weihnachtssterne stammen aus dem warmen Mexiko. In der Wohnung mögen sie einen hellen Standplatz und regelmäßiges Gießen, aber kein stehendes Wasser im Übertopf.

Als Schnittblumen halten Weihnachtssterne länger frisch, wenn kein Milchsaft ins Vasenwasser gelangt. Deshalb die frische Schnittstelle einige Sekunden lang in fast kochendes Wasser tauchen und innerhalb des behandelten Stielendes erneut anschneiden.

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Schlagworte dieser Seite:

Azalee, Knospen, Rhododendronerde, Topfazaleen, Umtopfen

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