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Autor
Roth, Wolfgang

Ziergarten


Lassen Sie sich im Frühling von farbigen Blüten verzaubern. Wirkungsvoll sehen Frühlingsblüher im Rasen aus, wenn die leuchtenden Farben im Kontrast zum Grün stehen. Noch ist Zeit, um Blumenzwiebeln zu setzen. (siehe "Wenn Blumenzwiebeln wild werden")
Blumenzwiebeln stecken voller Überraschungen, vor allem wenn man sie selber machen lässt. Dafür braucht es jedoch einen Garten mit genügend Freiraum, Geduld und nur wenig Nachhilfe.
Für den Rasen sind lediglich frühblühende und niedrigwachsende Arten geeignet, denn ihr Laub muss vor dem Mähen, spätestens im Juni, abgestorben sein. Pflanzen Sie die Zwiebeln in größere, einheitliche Gruppen, denn kleine Blütenmeere sehen gut aus und lassen sich mit dem Rasenmäher umfahren, während sich einzelne Blüten im Rasen verlieren.

Die Saison für Terrassenpflanzen aus mediterranen Ländern neigt sich dem Ende zu. Sollte das Winterquartier keine optimalen Wachstumsbedingungen bieten, dann ist es für die Pflanzen am besten, wenn sie möglichst lange draußen bleiben. Weichlaubige Exoten wie Geranie (Pelargonium spp.), Fuchsie oder Strauchmargerite (Argyranthemum frutescens) müssen vor dem ersten Nachtfrost ins Geschützte umziehen. Pflanzen mit harten Blättern wie Oleander (Nerium oleander), Olive (Olea europaea) oder Orangenbaum (Citrus sinensis) vertragen leichte Nachtföste, insbesondere, wenn sie mit Vlies abgedeckt und dicht an die Hauswand gerückt werden.

Fürs Überwintern gilt: Je heller der Raum, desto wärmer darf er sein. Je dunkler das Winterquartier ist, desto kälter, aber noch frostfrei, muss es sein. Unter solchen Umständen benötigen die Pflanzen sehr wenig Wasser. Sparsames Gießen einmal im Monat genügt.

Gehölze wie Granatapfel (Punica granatum) oder Feige (Ficus carica), die ihre Blätter abwerfen, können auch im Dunklen stehen.

Rasen und wintergrüne Stauden wie Hornkraut (Cerastium tomentosa var. columnea), Purpurglöckchen (Heuchera spp.), Gänse- und Schaumkresse (Arabis spp.) brauchen auch in der kalten Jahreszeit das Tageslicht zum Überleben. Entfernen Sie deshalb häufiger das Falllaub.

Eine kalireiche Düngung im Herbst macht den Rasen für den Winter fit. Im Fachhandel werden für diesen Zweck spezielle Rasendünger angeboten.

Das Wasser im Gartenteich wird faulig, wenn sich Pflanzenreste oder Fischfutter zersetzen. Entfernen Sie Fadenalgen, abgestorbene Pflanzenteile und geben Sie den Fischen unter 10 °C Wassertemperatur kein Futter mehr. Ein über den Teich gespanntes Netz verhindert, dass Laub ins Wasser fällt.

Tipp: Kaltkeimer mögen es frostig

Stauden lassen sich neben dem Teilen häufig durch Aussaat vermehren. Samen etlicher Stauden, die aus kalten Regionen stammen, benötigen einen Kältereiz zum Keimen. Säen Sie die Saat bald nach der Ernte in Schalen aus und verwenden Sie eine Vermehrungserde, die fein struktuiert und nährstoffarm ist. Die Samen werden dünn mit Erde abgedeckt und durchdringend angegossen. Danach stellen Sie die Saatschalen, die nun nicht mehr austrocknen dürfen, ins Freie. Ideal ist ein Frühbeetkasten oder Kleingewächshaus. Für die meisten Kaltkeimer sind Temperaturen zwischen +4 °C und -4 °C ideal. Etwa ab April werden die ersten Keimlinge sichtbar. Haben Sie bei Pfingstrosen (Paeonia) Geduld, hier kann es zwei Jahre dauern.

Zu den Kaltkeimern zählen Christrose (Helleborus niger), Diptam (Dictamnus albus), Eisenhut (Aconitum x carmichaelii), Enzian (Gentiana spp.), Prachtspiere (Astilbe spp.), Schwertlilien (Iris spp.), Veilchen (Viola odorata) und Zierlauch.

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Schlagworte dieser Seite:

Balkananemone, Beet- und Kletterrosen, Falllaub, Kübelpflanze, Polsterstauden, Rhizome, Veredlungsstelle, abgestorbenen Zweige, schädlingsfrei, wintergrüne Stauden, wurzelnackte Rosen

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