Es ist
Erntezeit für Äpfel, Birnen, späte Pfirsichsorten, Pflaumen und Zwetschen. Pflücken Sie behutsam und benutzen Sie bei druckempfindlichem Obst einen gepolsterten Erntekorb. Sogar das Tragen von Fingerringen kann beispielsweise bei der Ernte von Äpfeln zu Druckstellen an den Früchten führen und damit die Haltbarkeit vermindern.
Am Besten schmecken die Früchte, wenn sie ausgereift frisch vom Baum oder Strauch gepflückt werden. Wenn das Obst aber gelagert werden soll, muss es vorzeitig geerntet werden, um die Lagerfähigkeit zu erhöhen. Eingelagert werden nur gesunde, unverletzte und trockene Früchte. Wird an einem heißen Tag geerntet, muss das Obst erst in einem kühlen Zwischenlager "abschwitzen".
Als optimales Lagerklima für Äpfel gelten drei bis fünf Grad Celsius bei 85 Prozent Luftfeuchtigkeit. Der Raum soll dunkel und gut durchlüftet sein.
Mit der
Apfelernte tritt der englische Sinnspruch "Ein Apfel am Tag den Doktor spart" wieder ins Bewusstsein. Und das zu Recht. An der Florida State University haben Wissenschaftler einen starken Cholesterinblocker im Apfel entdeckt. Bei täglichem Apfelkonsum sank nach einem halben Jahr bei Versuchspersonen der Wert des LDL-Cholesterins um 23 Prozent. Dieses Cholesterin wird für Krankheiten wie Arterienverkalkung und Alzheimer verantwortlich gemacht.
Steinobstbäume wie Pfirsich, Kirsche und Pflaume werden gleich nach der Ernte
zurückgeschnitten. Auch für Kernobst und Beerensträucher ist das Auslichten der Baum- oder Strauchkrone direkt nach der Ernte sinnvoll, weil sofort die Wundheilung beginnt, was im Winter nicht der Fall ist.
Entfernen Sie zuerst alle kranken Zweige, solche die nach Innen wachsen, sich kreuzen oder aneinander scheuern.
Schneiden Sie nur bei trockenem Wetter, um Pilzinfektionen zu vermeiden. Die Sporen holzzerstörender Pilze wie Bleiglanz, Kragenfäule, Obstbaumkrebs und Rotpustelkrankheit sind besonders bei Nässe aktiv.
Gartenmonat SeptemberGerade erst Sommer und schon rückt der bunte Herbst heran. Die Natur bereitet sich langsam auf das Ende der Vegetationszeit vor. Für Gartenfreunde beginnt die Zeit des Aufräumens. Seien Sie aber nicht zu gründlich, denn viele Tiere finden ihr Winterquartier zwischen Staudenresten, in trockenen Grasbüscheln oder unter Laubhaufen.