Intensiver Gedankenaustausch der Testgruppe vom Forstamt in Wilberhofen an der Sieg. Die Experten haben so manche Waldwiese kurz gehalten.
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Oktober 2010 Selten wohl waren die Gärten und Wege rund um die untere Sieg so sauber und ordentlich geschnitten wie zu Zeiten des großen Motorsensen-Testes. Manfred Eckermeier hatte aus seinem großen Pool von Gartenfreunden die erfahrensten Tester ausgesucht, um leichte und schwere Motorsensen sowie Freischneider genau auf Herz und Nieren zu prüfen.
Insgesamt 15 Geräte hatten die Hersteller zur Verfügung gestellt, ein halbes Jahr lang waren sie unter harten und unterschiedlichen Bedingungen im Einsatz. Herausgekommen ist ein vielfältiges Bild und die Erkenntnis, dass alle getesteten Trimmer wirklich richtig geeignet sind für die Arbeit rund ums Haus und im Garten.
Gut in den technischen Werten liegen die Dolmar-Sensen und -schneider. Die leichte Ausführung MS-26 C könnte ein besseres Tragegeschirr vertragen, merkte Franz Broscheid an, weil es die Vibrationen beim Schneiden über den Traggurt überträgt. Heiko Siebigteroth hatte die schwere Schwester unter die Lupe genommen, die MS-352.4 U und attestierte ihr unhandliche Griffhaltung, außerdem sei der Fadenkopf schnell verschlissen. Der Freischneider MS 4510 sei schlecht zu betanken, meint Marcel Riedel. Starke Vibrationen hatte er bei mittleren Drehzahlen, wenn er das Gerät mit dem Messer laufen ließ.
Stark gepunktet hat Honda mit der UMS 425, Werner Wilms befand sie für hohes Gras und dünnes Gestrüpp, etwa auf Spielplätzen, gut geeignet. Topwerte erreichte auch Husquarna mit allen drei Geräten. Der Freischneider A 345 Rx zum Beispiel hat "ein gut durchdachtes Tastsystem und einen großen Tank", schwärmte Christoph Hecheroth. Heiko Siebigteroth war ebenfalls angetan, ihn überzeugte der sehr gute Tragegurt: "Gut einzustellen und sehr ergonomisch", so das Urteil des Fachmannes.
Vor jedem Test steht die Einweisung in die Geräte. Husqvarna-Mann Sven Baumberger erklärt den Aufbau der 335 R, des späteren Testsiegers bei den starken Motorsensen.
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MTD hatte zwei Geräte ins Rennen geschickt, die technisch überall sauber abschnitten, besonders bei der Gerätesicherheit. Doris Höfer gab Zusatzpunkte, weil das schwere Modell, MTD 990, durch ein faches Zerlegen gut transportabel ist.
Gute Gesamtnoten holte sich Partner, ebenfalls mit zwei Geräten am Start. Lediglich die Montage gestaltete sich schwierig, die Anleitung müssten nach Ansicht der Tester verbessert werden. Dafür sind leichte wie schwere Motorsensen gut zu handhaben, lediglich im höheren Drehzahlbereich treten bei der BC 435 B trotz Vier-Takt- Motor Vibrationen am Handgriff auf, berichtete Heinz Wiel.
Er hatte sich auch der beiden Stihl-Sensen angenommen. Die leichte FS 56 erzielte beste Noten: Die FS 56 ist ein sehr gutes Gerät zum Schneiden mit Faden an Zäunen und Rändern von Rasenflächen", konstatierte Wiel, der dem größeren Bruder FS 130 gute Eignung für die Messerarbeit zuschrieb. Der Viertaktmotor war noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, im Standgas sehr leise und ruhig, sei er im Vollgasbetrieb eher laut und unruhig. Dafür ist er sparsamer. Der Freischneider FS 480 schnitt gut ab, Heiko Siebigteroth lobte vor allem den sehr guten Tragegurt.
Fazit:
Durchgefallen also ist keiner der getesteten Trimmer, mit allen lässt sich bestens arbeiten, ein insgesamt erfreuliches Ergebnis, für die Hersteller ebenso wie für die Nutzer.
So wird bei uns getestet:
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