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Familienheim und Garten, Copyright: Siegfried Mairböck
 
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Stein, Dagmar

Immergrüne Gehölze


Mahonie-Früchte - Mahonia bealei
© Stein, Dagmar
Mahonie-Früchte - Mahonia bealei
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Sepember 2010 Für die Hälfte des Jahres, von November bis April, bieten die meisten Gärten nur wenige Anregungen. Dabei lässt sich das mit immergrünen Gehölzen leicht ändern. Sie geben dem Garten im Sommer wie im Winter wohltuende Struktur und kommen in der laublosen Zeit als Blickfang groß heraus.

Ob im Frühjahr, Sommer oder schneebedeckt im Winter - mit Skimmie, Buchs, Feuerdorn, Felsenmispeln, Kirschlorbeer & Co. sieht Ihr Garten nie langweilig aus. Blätter, Blüten und Früchte - alles ist daran dekorativ. Und rieselt erst frischer Schnee, dann verwandeln Schneehäubchen, Raureif und glitzernde Kristalle Sträucher, Hecken, Blätter und Nadelgehölze in ein zauberhaftes Wintermärchen.

Sind die bunten Gartenbeete abgeräumt und leer, erfreut sich das Auge an formgerecht geschnittenen Hecken, wofür sich von Buchs, Spindelstrauch (Euonymus fortunei), Eiben und Stechpalmen (Ilex). Attraktiv, ungewöhnlich, mediterran oder fernöstlich wirkend und dabei noch pflegeleicht sind auch Stämmchen von Nadelgehölzen wie Sicheltanne (Cryptomeria japonica 'Globosa Nana'), Kiefern oder Scheinzypressen (Chamaecyparis lawsoniana 'Columnaris').Streichen Sie gerne über weiche Nadeln? Dann sind die Kugelformen der kleinen Kiefern Pinus nigra 'Pierrick Bregeon', Pinus sylvestris 'Watereri' oder von Pinus brepo bestimmt ein besonderer Kuschel- Genuss. Sie passen vor allem gut in größere Gefäße.

Rhododendron yakushimanum
© Stein, Dagmar
Rhododendron yakushimanum
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nach oben Prachtvolle Rhododendren

Rhododendren eignen sich hervorragend zum Begrünen von Flächen am Zaun, am Teich, in Hausnähe oder ganz allgemein als herrlich blühender Hintergrund. Im Laufe der Jahre werden sie immer größer und prächtiger. Auch wenn Ihr Boden lehmig oder kalkhaltig ist (Moorbeetpflanzen lieben sauren Boden), brauchen Sie nicht mehr auf Rhododendren zu verzichten. Seit einigen Jahren gibt es nämlich für solche Fälle INKARHO, das sind veredelte Rhododendren auf einer kalkverträgli- Garten Ziergarten Für die Hälfte des Jahres, von November bis April, bieten die meisten Gärten nur wenige Anregungen. Dabei lässt sich das mit immergrünen Gehölzen leicht ändern. Sie geben dem Garten im Sommer wie im Winter wohltuende Struktur und kommen in der laublosen Zeit als Blickfang groß heraus. chen Unterlage. Sie sind zwar etwas teurer, dafür aber gedeihen die Pflanzen jetzt auch an vielen Stellen, wo Rhododendren bislang problematisch waren. Eine weitere Neuerung mit enormer Farbenpracht sind Rhododendren- Hecken. Man kann sie mit der Schere gut in Form halten und wird trotzdem reichlich Blüten erzielen.

nach oben Dekorative Blätter

Unterschiedliche Blattformen und Grüntöne kommen in der kalten Jahreszeit sehr reizvoll zur Geltung. Ein Tausendsassa ist dabei der üppig wuchernde Efeu (Hedera)mit seinen vielen zierenden, gelb-grün oder grünweiß gefleckten Sorten. Solche aus Baumschulen sind winterhart. Es lohnt jedoch auch, die in Töpfen erhältlichen Züchtungen aus dem Zimmerpflanzensektor zu probieren. Nur wenige sind empfindlich und fallen der Kälte zum Opfer, Reisig als Abdeckung beugt vor. Ihr Vorteil: schöne Blattformen und Farben, außerdem sind sie mit ihrem zierlichen Wuchs und den nicht allzu langen Ranken ein hervorragender Bodendecker, der Unkraut zuverlässig unterdrückt, aber keinerlei Schnitt erfordert. Auch an Stämmen und Hauswänden kletternd übernimmt Efeu pflegeleicht das Regiment mit dekorativen Blättern sowie kugelförmigen Blüten- und Fruchtständen auch im Winter. Besonders attraktiv an Mauern sind die großblättrigen cremeweiß-grün gefleckten Sorten Hedera algeriensis 'Gloire de Marengo' (will geschützt stehen, problemlos im Süden) und Hedera colchica 'Dentata Variegata' (gut winterhart) sowie weitere Sorten aus einem großen Sortiment.

nach oben Immergrüne am Boden

Alternativ dazu kann man bei den Spindelsträuchern (Euonymus fortunei) eine wahre Fundgrube für tolle Farbeffekte entdecken. Diese ausreichend winterharte Art aus China behält ihre interessant gefärbten Blätter. Weißgrüne Sorten wie 'Silver King' oder 'Emerald Gaiety' sehen selbst im kleinsten Innenhof oder in Töpfen vor der Tür edel aus.

Sonnige Stimmung können Sie an trüben Tagen mit der gelbgrün-blättrigen 'Emerald n' Gold' oder mit 'Blondy' erzielen. Ob als niedriger Bodendecker im Vorgarten oder zu Formen geschnitten, ist diese wunderschöne Kontrastpflanze zu dunkelgrünen Koniferen rund ums Jahr ein lohnender Blickfang, der kaum Pflege braucht.

Immergrüne und damit ganzjährig attraktive Bodendecker findet man auch unter den Nadelgehölzen, zum Beispiel im Kriechwacholder (Juniperus communis) 'Green Carpet' (grün), 'Repanda' (im Winter purpurgrün) oder Juniperus horizontalis 'Blue Chip' (silbrig blaugrün), 'Golden Carpet' (leuchtend gelb-bronze im Winter) und 'Wiltonii' (intensives blaugrün).

Skimmia japonika
© Stein, Dagmar
Skimmia japonika
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nach oben Farbenvielfalt

Sonnige Farben bei wintergrünen Gehölzen sind ein bewährter Trick der Gartengestalter, um dem Auge Abwechselung zu bieten. Der Lebensbaum (Thuja occidentalis ) 'Rheingold' eignet sich dafür hervorragend, ebenso die Scheinzypresse (Chamaecyparis 'Erecta Aurea'), der Lebensbaum (Thuja occidentalis 'Aurea Nana'), die exquisite Weihrauchzeder (Calocedrus decurrens 'Aurea Variegata') mit einzelnen gelbgrünen Blattspitzen und die Kiefer (Pinus mugo 'Winter Gold'). Raritäten sind noch die Blauzeder 'Feelin Blue', die sich besonders gut für kleine Gärten und Tröge eignet sowie die Zwerggoldzeder 'Golden Horizon', deren Nadeln goldgelb gefärbt sind.

nach oben Gestaltungstipps mit Immergrünen

  1. Mit Bambus kommt fernöstlicher Zauber auf. Die Riesengräser vertragen Fröste bis -20 Grad.
  2. Mit seinen gelbgrünen Blättern zaubert der Spindelstrauch (Euonymus fortunei 'Emerald n'Gold') auf Beeten als Bodendecker und als Formgehölz beschnitten stets sonnige Stimmung herbei.
  3. Skimmien: Nur weibliche Pflanzen tragen Früchte. Zum Bestäuben setzt man eine männliche (Sorte 'Rubella') in die Nähe.
  4. Lassen Sie Skulpturen in Ihrem Garten von Efeuranken umschmeicheln. Das verleiht ihnen nostalgischen Charme.
  5. Ein stimmungsvoller Morgen nach frostiger Nacht - und schon lässt Raureif die Konturen von Buchs-Kugeln und -Hecken anmutig hervortreten.
  6. Die Lorbeerrose (Kalmia) öffnet im Juni anschließend an die Rhododendronzeit Büschel von wunderschönen ausdrucksvollen Blüten.
  7. Zarte Blüten und herrlich süßer Duft: Mitten im Winter versucht die Japan-Mahonie (Mahonia bealei), Insekten anzulocken. Später sind die ess baren blauen Beeren ein sehr attraktiver Schmuck im sommerlichen Garten.
  8. Ein prächtiges Trio aus duftenden Skimmien (Skimmia japonica), zierlicher Lavendelheide (Pieris) und üppigem Rhododendron zieht ab Spätwinter alle Register.
  9. Die pausbäckigen Früchte der Rebhuhnbeere (Gaultheria mucronata) zeigen sich in Schalen, Balkonkästen und auf Beeten ab Herbst den ganzen Winter über.

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Schlagworte dieser Seite:

Bodendecker, Buchs, Efeu, Eibe, Felsenmispel, Feuerdorn, Kirschlorbeer, Lavendelheide, Lorbeerrose, Mahonie, Rebhuhnbeere, Rhododendren, Scheinzypresse, Sicheltanne, Skimmie, Spindelstrauch, Stechpalme

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