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Autor
Stein, Dagmar

Beetkanten - Zierde für den Garten


Buchsbepflanzung
© Stein, Dagmar
Buchsbepflanzung
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August 2010 Einfassungen verleihen Wegen, Rasenflächen oder Staudenbeeten ein prägendes Gesicht. Der ordnende Rahmen hält die Gewächse in Zaum und ist selber ein wichtiges Mittel zur Gartengestaltung.

Noch bevor sich der Blick den Schokoladenseiten des Gartens zuwendet, bleibt er an der Einfassung hängen. Ein Garten ohne eingrenzenden Rahmen muss schon viel Charme entwickeln, damit er nicht ungepflegt aussieht. Jeder weiß: Allzu leicht breiten sich Rasengräser aus, verlassen Ausläufer von ungebärdigen Stauden und Gehölzen den vorgesehenen Rahmen und Unkräuter machen den mühsam herangezogenen Kräutern und Gemüsen Nährstoffe und den begehrten Platz an der Sonne streitig.

nach oben Viel Auswahl an Materialien

Weit mehr als geeignete Pflanzen betont das Angebot im Baumarkt die praktische Seite. Der schnellen Freude des Montierens folgen allerdings oft genug bald Nachteile. Beliebt sind Palisaden aus Holz und mit Draht verbundene halbierte Pfähle. Trotz Imprägnierung halten die rustikalen Einfassungen selten länger als 5 bis 7 Jahre. Dann sehen sie eher traurig aus, zumal sich in den Ritzen gerne ungewollte Vegetation ansiedelt, die es jedes Jahr neu mühsam zu jäten gilt. Gleiches gilt für Beetkanten aus Kunststoff. Sie können brechen oder splittern und werden auf Dauer zur Gefahr, die bald wieder entsorgt werden muss. Darf es etwas kunstvoller und dekorativer sein, kommen verschnörkelte Einfassungen aus Ton oder Steckelemente aus Gusseisen (oft nach uralten Vorbildern gestaltet) zum Zuge.

nach oben Probleme dauerhaft lösen

Geht es um das Abgrenzen von Rasenflächen, lohnt sich das Einfassen mit Kanten unbedingt. Das hat erhebliche Vorteile: die Räder des Mähers laufen auf einer sicheren Führung, die Ränder der Grasfläche werden verlässlich vom Mähwerk erfasst. Verlegen Sie die Platten oder Ziegel in ein Sandbett und kleiden Sie die Kanten mit Rollpappe aus (gibt es im Fachhandel). Das hindert die Gräser am Vordringen in umliegende Beete. Dauerhafter, aber auch viel kostenaufwändiger beim Verlegen sind frostharte Klinker, Kantensteine aus Beton, Ziegel oder Natursteine für Mauern. Solche soliden Einfassungen sind allerdings stets mit teuren Grabe-, Wegebau- oder Fundamentarbeiten verbunden. In gepflegten, alten Parkanlagen kann man sehen, dass es mit Einfassungen aus dauerhaftem Stahl viel einfacher geht.

Profile als Kante einschlagen.
© Stein, Dagmar
Profile als Kante einschlagen.
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nach oben Rasenkanten aus Edelstahl

Gartengestalter haben jetzt das "Gartenprofil 3000" entdeckt und verwenden es zunehmend. Damit kann man Beete, Wegkanten, Rasenflächen und Baumscheiben um Gehölze und Hecken ohne viel Aufwand abgrenzen und sie gleich bei der Anlage oder auch nachträglich solide und dauerhaft in gerade oder geschwungene Formen bringen. Die gerillten und deshalb besonders stabilen Profile aus unverwüstlichem Nirosta- Edelstahl, aus verzinktem Edelstahl oder Aluminium sind auch von Hobbygärtnern ganz einfach zu handhaben. Man treibt sie mit einem Kunststoffhammer anfangs schräg, dann gerade in die angefeuchtete Erde, 15 bis 30 cm tief und in der gewünschten Länge.

Man kann die Bodenprofile durch Verschrauben beliebig verlängern und bei Bedarf auch wieder leicht demontieren. Die dezente, silbrig wirkende Kante ist abgerundet und deshalb ohne Verletzungsgefahr. Sie wirkt ästhetisch, modern und edel, nimmt praktisch keinen Platz weg, rostet nicht und macht das mühsame Abstechen der Rasenkanten für immer überflüssig. Der Rasenmäher läuft so sauber und problemlos darüber, dass man selbst an schwierigen Ecken weder nachputzen muss, noch einen Rasentrimmer braucht. Bewährt hat sich das "Gartenprofil 3000" auch an Terrassen, Hängen und Böschungen. Es gibt dem Boden Halt und verhindert das Abrutschen.

nach oben Tipp: Nostalgische Note

Für vieles lässt sich noch eine Verwendung finden: Dachpfannen, Ziegel, Platten aus Großmutters Zeiten, Zaunelemente und Holzbohlen (ausgenommen Bahnschwellen, die sind aus Umweltgründen verboten) geben Beeten eine nostalgische Note. Sägt man die Äste von Obstbäumen zurecht, passen sie als Randbegrenzung zu weichen Holzhäcksel-und Holzdekor-Wegen. Übrigens: Metall im Rost-Look ist derzeit ein populärer Gartentrend.

nach oben Umweltschonende Alternativen

Ganz naturnah sind Bordüren aus umweltfreundlichen Weidenzäunen. Gefragt sind malerisch anmutende Einfassungen aus trockenem Weidenflechtwerk. Fertige Bordüren und Zäune gibt es im Handel. Für größere Anlagen holen Sie sich am besten vorher ein Angebot ein, wenn Sie sich die Herstellung nicht selber zutrauen, denn die Zäune und Matten werden oft vor Ort hergestellt. Dafür kann man sich an kleinen Kunstwerken erfreuen. Weitaus günstiger sind urige Zäune aus frischen Weidenruten.

Steckt man sie in den Boden, entstehen bald lebendige Hecken, die zahlreichen Kleintieren Nahrung und Unterschlupf bieten. Ihr originelles Aussehen bleibt jedoch nur kurze Zeit erhalten, dann entwickeln Weiden ein üppiges Eigenleben, das jährliches Einkürzen erforderlich macht.

Begrenzung mit niedrigen Hecken.
© Stein, Dagmar
Begrenzung mit niedrigen Hecken.
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nach oben Charmant mit Pflanzen

Besonders im Gemüsegarten sind Einfassungen von großem Nutzen, ersparen sie doch das Einteilen der Beete und geben einen festen Rahmen vor. Gartengenießer lösen das Problem auf dauerhafte Weise. Sie legen eine niedrige Hecke aus immergrünem Buchs oder anderen Schnittgehölzen an. Das ist zwar über viele Jahre lang pflegeaufwändig, sieht aber gut aus, bändigt die Fülle der Sommerblumen, macht aus der Blütenpracht eine Schau und lässt uns nicht ständig ans Jäten denken. Mit immergrünen Heckenpflanzen geben Sie (im Gegensatz zu einjährigen Sommerblumen, Kräutern oder Stauden) dem Garten für viele Jahre prägenden Stil und die gewünschte Struktur. Nicht nur im Sommer, auch bei winterlich leeren Beeten kommt es deshalb auf gefällige Formen an.

Weil Eiben in fast allen Teilen hochgiftig sind für warmblütige Tiere sowie Menschen und Kirschlorbeer keinen intensiven Schnitt verträgt, hat sich als klassische Einfassungspflanze der Buchs bewährt. Hecken daraus können Hunderte von Jahren alt werden. Für einen Meter braucht man 5 bis 8 Pflanzen. Sie schließen sich nach 2 bis 3 Jahren zu einer dichten Hecke und müssen dann konsequent in Form gehalten werden. Schneiden Sie anfangs 2-mal (Ende Mai und Ende Juli), später genügt ein Schnitt im Juni. Bewährte Sorten sind 'Suffruticosa' oder, besonders langsam wachsend, 'Blauer Heinz'. Buchs verbraucht viele Nährstoffe und tritt zu Gehölzen (z.B. Kletterrosen) und Gemüse in Licht- und Nährstoffkonkurrenz. Gönnen Sie ihnen deshalb mindestens 50 cm Abstand und düngen Sie gezielter und eventuell mehr als sonst üblich.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

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9. Sepember 2010

Sonnenblume

Zu dem Artikel Rasenkanten aus Edelstahl:

Können Sie mir Hersteller bzw. Verkaufsstellen von den genannten Rasenkanten aus Edelstahl in Hannover bzw. über Internet nennen?

Vielen Dank.

Freundliche Grüße

Die Sonnenblume


Schlagworte dieser Seite:

Beetkante, Buchs, Buchshecke, Einfassung, Rasenmäher, Rasentrimmer, Weidenzaun

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