Schlagwortsuche: "Süßkirschen"
Titelbild der Ausgabe Mai 2012
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März 2012
In den vergangenen Jahrzehnten wurde immer wieder empfohlen, Süßkirschen nicht im Haus- und Kleingarten zu pflanzen. Dies war und ist noch heute zum Teil berechtigt: Die Vorfahren unserer Süßkirschen sind die stattlichen Vogelkirschen (bis 20 m). Unsachgemäße Grenzabstände verursachen Ärger und die Früchte sind - wenn überhaupt - nur unter Risiko zu pflücken. Auch der Ertragsbeginn lässt lange auf sich warten und wegen der genetisch bedingten Befruchtungsprobleme sind Erträge nicht sicher.
Dezember 2010
Der ursprüngliche Standort wilder (Vogel-)Kirschen (Prunus avium) ist der lichtreiche Waldrand in Landschaften auf Kalkverwitterungsgestein und lehmreichen Böden. Während der Blüte leuchtet das Weiß der stattlichen Bäume zwischen dem ersten Grün. Kennzeichnend für die Kronen ist der glatte silbrige Stamm und die mittenbetonte Krone, die Äste sind quirlartig angeordnet. Diesen Aufbau haben alle aus der Wildkirsche entstandenen Süßkirschsorten.
Juni 2009
Vor Süßkirschen in Haus- und Kleingärten wurde wegen des starken Wuchses gewarnt. Sie durch den Schnitt und anderen Hilfsmaßnahmen wie Binden und Wurzelbehandlung von ihrem Wachstum abzubringen war kaum möglich.