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Autor
Schmidt, Joachim

Gute Ideen zum Selberbauen


Den Deckenventilator bekommt man im Baumarkt oder Kaufhaus. Zum Wäschetrocknen genügt das einfachste (und preiswerteste) Modell. Die hölzernen Stege zum Auflegen oder Aufhängen der Wäsche bestehen aus 35 mm Rundholz-Stangen, ebenfalls aus dem Baumarkt.
© Schmidt, Joachim
Den Deckenventilator bekommt man im Baumarkt oder Kaufhaus. Zum Wäschetrocknen genügt das einfachste (und preiswerteste) Modell. Die hölzernen Stege zum Auflegen oder Aufhängen der Wäsche bestehen aus 35 mm Rundholz-Stangen, ebenfalls aus dem Baumarkt.
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Januar 2009 Eigenheimer spüren den Winter doppelt, denn das Leben im Freien fällt für viele Wochen aus. Jetzt muss das Haus täglich seine Wohnqualität beweisen. Die Zeit nach Weihnachten ist deshalb besonders gut geeignet, Mängel im Haus aufzuspüren und selbst ein paar Verbesserungen vorzunehmen. Dafür haben wir ein paar praktische Vorschläge im Angebot. Einmal die Idee, mit einem Ventilator über Nacht die Wäsche zu trocknen. Zum Anderen, Bauvorschläge zum unsichtbaren Verlegen von Rohren und Leitungen, ohne dabei die Wände aufstemmen zu müssen.

Nichts trocknet Wäsche besser und energiesparender als frische Luft und ein wenig Wind. Doch das ist im Winter an vielen Tagen nicht möglich. Wohl dem der einen elektrischen Trockner hat, werden jetzt viele sagen. Doch der Stromverbrauch eines Trockners muss mittlerweile teuer bezahlt werden. Für einen Vier-Personen-Haushalt können pro Jahr rund 250 EUR angesetzt werden. Auch sind viele Hausfrauen mit dieser Art der Trocknung unzufrieden.

Um Energie zu sparen, wird dann feuchte Wäsche mit einem Wäscheständer vor die Heizung oder den Ofen gestellt. Das dies keine gute Lösung ist, versteht sich von selbst. Und im Einfamilienhaus findet sich auch meist ein besserer Platz für einen "Trockenraum".

Grundsätzlich ist das Bad gut geeignet. Aber auch im Keller, im Dachflur oder Dachboden lassen sich Trockenstangen zum Aufhängen der Wäsche montieren. Wenn dann ein langsam laufender Deckenventilator für leichte Luftbewegung sorgt, trocknet die Wäsche schon in wenigen Stunden und bleibt sogar weitgehend knitterfrei. Und

Je breiter der Raum, desto dicker müssen die hölzernen Tragestangen sein, denn feuchte Wäsche ist schwer. Ist der Raum zu breit, können auch Kunststoffseile gespannt werden.
© Schmidt, Joachim
Je breiter der Raum, desto dicker müssen die hölzernen Tragestangen sein, denn feuchte Wäsche ist schwer. Ist der Raum zu breit, können auch Kunststoffseile gespannt werden. © Schmidt, Joachim
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nach oben Gut Lüften!

Auf Dauer führt feuchtes Raumklima unweigerlich zur Bildung von Schimmelpilz - speziell bei modernen, gut gedämmten und mit "luftdichten" Fenstern ausgerüsteten Häusern. Deshalb muss jeder Trockenraum be- und entlüftet werden. Dafür ist schon geringer Durchzug ausreichend. Deshalb sollten in Dachböden und Fluren während des Trocknens die Fenster auf "Lüftung" gestellt werden. Trocknen im Heizraum ist nicht zu empfehlen, da Feuchtigkeit und Wasch mittel-Partikel vom Gas- und Ölbrenner angesogen werden und auf Dauer dem Heizkessel schaden können.

Nichts trocknet Wäsche besser und energiesparender als frische Luft und ein wenig Wind. Doch das ist im Winter an vielen Tagen nicht möglich. Wohl dem der einen elektrischen Trockner hat, werden jetzt viele sagen. Doch der Stromverbrauch eines Trockners muss mittlerweile teuer bezahlt werden. Für einen Vier-Personen-Haushalt können pro Jahr rund 250 EUR angesetzt werden. Auch sind viele Hausfrauen mit dieser Art der Trocknung unzufrieden.

Um Energie zu sparen, wird dann feuchte Wäsche mit einem Wäscheständer vor die Heizung oder den Ofen gestellt. Das dies keine gute Lösung ist, versteht sich von selbst. Und im Einfamilienhaus findet sich auch meist ein besserer Platz für einen "Trockenraum".

Grundsätzlich ist das Bad gut geeignet. Aber auch im Keller, im Dachflur oder Dachboden lassen sich Trockenstangen zum Aufhängen der Wäsche montieren. Wenn dann ein langsam laufender Deckenventilator für leichte Luftbewegung sorgt, trocknet die Wäsche schon in wenigen Stunden und bleibt sogar weitgehend knitterfrei. Und auch der Stromverbrauch des Ventilators beträgt nur rund ein Zehntel des Energieverbrauchs eines Wäschetrockners.

Wohnqualität resultiert nicht nur aus Wohnfläche und schöner Raumgestaltung. Speziell die technischen Installationen erleichtern das Leben und die Hausarbeit. Steckdosen in ausreichender Zahl in Griffhöhe, ein zusätzlicher Wasserhahn mit Spüle im Nebenraum, aber auch gute Beleuchtung an den richtigen (und wichtigen) Stellen.

Wurde hier beim Bau gespart, mag im Nachhinein niemand gern den Wandputz aufschlitzen oder Gipskartonwände aufsägen, um weitere elektrische Leitungen, Wasser- und Heizungsrohre unsichtbar zu verlegen. Doch "auf Putz" verlegte Leitungen lassen sich gut hinter schmalen Holzbohlen verstecken, in die dann sogar Steck­dosen, Schalter und Leuchten eingesetzt werden können - sogar Zapfarmaturen. Mit den modernen Kunststoff-Clips, die als Halterungen für alle gängigen Rohrleitungen erhältlich sind, können die Abdeckbohlen einfach auf Rohre geklemmt werden. Traditionelle Handwerksfirmen sind aber meist überfordert, denn Tischler verlegen keine Rohre, und Klempner montieren keine Holz­bohlen. Aber für versierte (!) Heimwerker ist es kein Problem, hinter einer Holz-Abdeckung, Stromkabel und kupferne Wasserleitungen zu verlegen und auch Steckdosen einzusetzen.

nach oben Fachgerechter Einbau

Montage-Systeme für Heimwerker werden gern als "kinderleicht" angepriesen. Aber Heimwerken darf nicht mit Basteln verwechselt werden. Der versierte Heimwerker hat nicht nur Spaß am Bauen, er verfügt über handwerkliches Geschick und kann Skizzen und Zeichnungen auch dann richtig interpretieren, wenn nicht jede Schraube exakt angegeben ist. Auch müssen Bauvorschläge fast immer den örtlichen Gegebenheiten und eigenen Anforderungen angepasst werden.

Gegenüber dem Fachhandwerker hat der versierte Heimwerker jedoch den Vorteil in seiner Arbeit gleich mehrere Gewerke zu vereinen und kommt dadurch nicht selten zu besseren Lösungen.

Das System ist auch gut für die Deckenmontage geeignet. Beispielsweise zum Einbau von Niedervolt-Lampen, deren Trafo dann oben auf die Bohle gelegt wird.

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