Oktober 2011 Das leuchtende Blütenfest des Sommers ist endgültig passee. Man könnte glatt der herbstlichen Melancholie verfallen, wenn da nicht so viel im Garten zu tun wäre. Da muss geerntet, neu gepflanzt, zurückgeschnitten und aufgeräumt werden. Und dann brauchen wir noch etwas Zeit, um uns an dem bunten Herbstlaub zu erfreuen und die wärmenden Strahlen der goldenen Oktobersonne zu genießen.
Der Oktober ist eine günstige Zeit, um Stauden und Gehölze zu pflanzen, weil die milde Wärme des Bodens und der morgendliche Tau das Anwachsen fördern.
Bei Neupflanzungen ist einiges zu bedenken: Gewächse wie Rosen, Lavendel oder Thymian, die einen sonnigen Platz beanspruchen, brauchen mindestens einen halben Tag volle Sonne.
Fast alle gebräuchlichen Gartenpflanzen gedeihen in normalen Gartenböden. Als Starthilfe können wir der zum Füllen des Pflanzlochs ver wendeten Gartenerde etwa ein Drittel Kompost beimischen.
Trockene Sandböden werden durch mehrjährige Humusgaben immer ertragreicher, weil Humus viele Nährstoffe enthält, sie nachhaltig an die Pflanzen abgibt und Sickerwasser im Boden speichert. Geeignete Maßnahmen zur Steigerung des Humusgehaltes sind das Einarbeiten von Gründünger oder Stallmist und das Mulchen mit Kompost oder Rindenhumus. Rindenhumus ist kompostierte Rinde.
Feuchte und schwere Böden lassen sich mit tiefgründig untergegrabenem Kies oder grobem Sand aufwerten. Verbessernd wirkt auch flach eingearbeiteter Kompost, der den Boden auflockert. Pflanzen wie Erd- und Himbeeren, die besonders empfindlich auf nasse Böden reagieren, fühlen sich auf Erddämmen, vergleichbar
mit Spargelbeeten, wohl. Für einige Gartenliebhaber ist das Gartenjahr erst beendet, wenn alles aufgeräumt und sauber ist. Dazu gehör t auch das Umgraben der abgeernteten Gemüsebeete. Leider kann dadurch das Grundwasser mit Nitrat belastet werden und die fruchtbare Gartenerde verliert wertvolle Nährstoffe, die mit den herbst- und winterlichen Niederschlägen in tiefe Bodenschichten verlagert werden. Abhilfe schafft das Einsäen von
Gründünger gleich nach dem Umgraben. Die Pflanzen verhindern die Nährstoffverluste und lassen das Gemüsebeet ordentlich aussehen. Eile ist geboten, denn die Saat von Winterroggen (1,5 Kilogramm je 100 Quadratmeter) muss bis Mitte Oktober in die Erde und für andere Gründüngerarten ist es zu spät.
Gartenmonat OktoberDas leuchtende Blütenfest des Sommers ist endgültig passee. Man könnte glatt der herbstlichen Melancholie verfallen, wenn da nicht so viel im Garten zu tun wäre. Da muss geerntet, neu gepflanzt, zurückgeschnitten und aufgeräumt werden. Und dann brauchen wir noch etwas Zeit, um uns an dem bunten Herbstlaub zu erfreuen und die wärmenden Strahlen der goldenen Oktobersonne zu genießen.