Nadelgehölze Dezember 2006Zum Ausklang des Jahres, in der stillen Zeit, tritt bei dem Einzelnen der Zeitpunkt der Einkehr und Besinnung ein; denn der beglückende Moment der Ernte mit sommerlichen Freuden ist vorbei. Dieser Moment bietet sich daher besonders an, sich mit einer Pflanzengruppe zu befassen, die als "immergrün" bezeichnet wird. Es handelt sich um bescheidene, anspruchslose Nadelgehölze, die aufgrund ihres inneren Aufbaues in der Lage sind, Winterunbilden und extreme Trockenheit zu überstehen.
So entsteht eine neue Rosensorte Dezember 2006Versteinerungen , unter anderem in der Grube Messel bei Darmstadt, zeigen, dass die Rose bereits seit etwa 50 Millionen Jahren, also lange vor uns Menschen, die Erde besiedelte. Die meisten der über 100 Wild-Arten sind über die nördliche Halbkugel von Nordamerika über Europa bis Ostasien verbreitet.
Nadelgehölze für den Garten November 2006Die ältesten und auch die höchsten Bäume auf unserem Globus sind Nadelbäume. Man kann es kaum glauben. Der älteste bekannte Baum erreichte die sagenhafte Lebenszeit von 4.900 Jahren, wie das Auszählen der Jahresringe zeigte. Er gehörte zu den alten Borstenzapfenkiefern-Beständen im Great Basin Nationalpark in Nevada, USA. Den Höhenrekord hält ein Küstenmammut-Baum (Sequoia sempervirens), dessen Höhe mit 112 m dem eines 40 stöckigen Gebäudes entspricht. Wir finden ihn mit anderen Baumriesen im Redwood Nationalpark im Nord-Westen von Kalifornien.
Blütenschmuck für den nächsten Sommer: Hortensien Oktober 2006Im Gehölzsortiment gibt es nur wenige Blütensträucher, die der Gattung das Gepräge geben. Ihr Bekanntschaftsgrad macht die Hortensie zu einer wichtigen Marktpflanze des Erwerbsgärtners. Bekannt ist sie für ihre vielseitige Verwendung in Baum-, Strauch- und Kletterform. Außerdem ist es die vielfältige Farbenfreudigkeit mit beachtlichen Abstufungen ihrer Blütenbälle, die sie volkstümlich machte.
Herbstliche Farbenspiele Oktober 2006Während uns im Frühjahr nach den tristen Wintermonaten viele Bäume und Sträucher mit ihrer farbigen Blütenpracht erfreuen, zünden sie im Herbst noch einmal mit ihrer auffälligen Laubfärbung von Gelb über Orange, Rot und Violett bis Braun ein buntes Feuerwerk. Nichts prägt für uns die herbstliche Jahreszeit so stark, wie die bunt gefärbte Landschaft. Der Grund für diese Veränderung liegt in unserem Klima.
Duftende Kletterkünstler Sepember 2006Wer gern duftende Schlingpflanzen im Garten haben möchte, der sollte sich die Geißblattgewächse einmal näher anschauen. Zu den 180 Lonicera-Arten, die überwiegend auf der Nordhalbkugel als Sträucher vorkommen, gehören auch einige unserer wichtigsten Kletterpflanzen.
Begleitpflanzen von Blütensträuchern und Staudenflor Sepember 2006Staubminderung ist ein aktuelles Thema. Der Grund für diese Tatsache ist, dass Grünflächen selbst keinen Staub hervorrufen können. Messungen haben ergeben, dass durch Stromhinderungen die Staubmassen hochgehoben werden und sich in den verästelten Baumkronen festsetzen und durch Turbulenz der Staubteile wesentlich zur Staubminderung beitragen.
Im Namen der Rose August 2006Rosen genießen Wasser - Im Sommer nicht Düngen - Königinnen brauchen besonderen Schutz - Das A und O ist Vorbeugen - Die Erzfeinde der Rose sind stets präsent
Schutz vor Umwelteinflüssen bei Stauden August 2006Fragen der Einwirkungen auf Klima, Wasser, den Boden, Mensch und Tier wie auch die Pflanzenwelt kommen in den letzten Jahren häufiger ins Gespräch und werden unter dem Begriff der "lmmissionen" interpretiert. Sie beziehen sich vorwiegend auf Grünflächen in öffentliche Anlagen. Messungen vor Ort bestätigen, wie durch die unterschiedliche Konsistenz von ausgedehnten Hecken die Windstärke, die Luftströmung oder weitere Faktoren eine Staubreduzierung bewirkt wird.
Blaue Gartenträume August 2006Die blaue Farbe steht für viele Menschen hoch im Kurs. Dies zeigt auch die aktuelle Statistik des Kraftfahrzeugbundesamtes. Demnach liegen beim Autokauf die blauen Töne an dritter Stelle nach Grau/Silber und Schwarz.
Im sonnigen Gelb - Gute-Laune-Stauden Juli 2006In der Bayerischen Staatsgemäldesammlung München können wir die bekannten Sonnenblumen von van Gogh bewundern. Der Maler hat gern in seinen Bildern das leuchtende Gelb verwendet. Gelb ist die lichtvollste aller Farben. Gelbe Stauden sind Gute-Laune-Stauden. Sie verleihen auch dem Garten eine strahlende, heitere Note. Daher räumen wir den gelb blühenden Stauden auf den Rabatten eine dominierende Stellung ein. Eine Vielzahl von Arten und Sorten ermöglicht es uns vom Frühjahr bis zum Herbst ständig einige gelbe Farbtupfer im Garten zu platzieren.
Lilien - Kulturpflanzen von bleibendem Wert Juli 2006Zu den Liliengewächsen, zu denen eine Anzahl schmuckvoller Beetpflanzen wie Tulpen, Kaiserkrone und Hundszahn zählen, gehört auch die edle Lilie. Sie wird als volkstümlichste Zwiebelblume bezeichnet. Ihre weltweite Verbreitung erstreckt sich über die nördlich-gemäßigte Zone zwischen dem 30. und 50. Breitengrad. Alle darüber hinaus angesiedelten Lilienarten sowie die kultivierten Züchtungen und Formen sind bei uns schwer zu halten und teils nicht winterhart.
Naturgärten - Kleingartenmotive - Miniaturgärten Juni 2006Der Naturschutz und der mit ihm verbundene Umweltschutz als wichtiger Bestandteil zur Erhaltung des Naturhaushaltes wird dem Ökosysterm zugeordnet. Alle Maßnahmen dienen dem Schutz von Flora und Fauna mit ihren unterschiedlichen Lebensgemeinschaften. Nachteilig beeinflusst wird das natürliche Gleichgewicht, wenn der Mensch dem fortgesetzten Ablauf zuwiderhandelt. Jedem naturverbundenen Mitbürger fehlt heute das Verständnis, wenn er in den Medien von den gravierenden Eingriffen in die tropischen Regenwälder erfährt.
Blütenpracht Seidenzarte Juni 2006Wenn im Mai/Juni ihre Zeit gekommen ist, werden von den seidenzarten Blütenblättern die harten Knospenschalen gesprengt. Mit seinen intensiv leuchtenden Farben wird der Mohn dann sofort zum beherrschenden Blickfang im Garten. Es ist jedoch nicht so, wie vielfach angenommen, dass der Mohn grundsätzlich nur rot blüht. Die zahlreichen Arten - es gibt etwa 100 - weisen eine breite Farbpalette auf.
Engelstrompeten Mai 2006Engelstrompeten sind im strengsten Sinne des Wortes keine Zimmerpflanzen. Sie bedürfen rechtzeitig ein helles, kühles, frostfreies Winterquartier (4 bis 10°C). Üppig blühend, wirken Engelstrompeten als Solitärpflanzen attraktiv.
Bunte Blütenpracht - Sommerblumen Mai 2006Sommerblüher tragen alljährlich eine freundliche Note in den Hausgarten, vermitteln sie doch durch die Mannigfaltigkeit ihrer Formen und das abwechslungsreiche Farbenspiel den Eindruck eines fast vollendeten Gartens. Die Artenzahl des Sommerflors ist so vielseitig, dass sich an bevorzugten Stellen kurzfristig eine behagliche Geruhsamkeit einstellt. Ihr bescheidener Charme ermöglicht es, jährlich neue Farbakzente in unser Wohnumfeld zu setzen.
Heckenkirschen - Empfehlenswert und artenreich April 2006Laubengänge und Laubengärten werden auch heute noch mit dem heimischen Geißblatt, Lonicera periclymenum, ein Geißblattgewächs, Caprifoliaceae, begrünt. Hinreichend bekannt ist es unter dem volkstümlichen Namen "Je-länger-je-lieber".
Frühjahrsblüher - Stimmungsaufheller April 2006Wenn Forsythien und Co blühen, dann ist er da, der langersehnte Frühling. Mit den längeren Tagen und der zunehmenden Erwärmung erwacht die Natur zu neuem Leben. Es ist die Zeit, in der die meisten Sträucher und Stauden blühen und nach den grauen Wintertagen Farbe in unsere Umgebung bringen. In vielen Gärten dominieren jetzt die gelben Farbtöne, die Farbe der strahlenden Sonne.
Imposante Kaiserkrone April 2006Zu den attraktivsten Frühlingsblumen unserer Gärten zählt die Kaiserkrone, vom Botaniker Fritillaria imperialis genannt. Dieses Liliengewächs braucht zur vollkommenen Entwicklung tiefgründigen, nahrhaften, frischen (kühlen) Boden und einen sonnigen Standort. Lichte Beschattung wird noch akzeptiert.
Pflanzenstandort und Wasserhaushalt März 2006Nicht jede Pflanze findet auf den üblichen Gartenböden ihre optimalen Voraussetzungen für ihr Wachstum. Seien es die Blütenstauden auf dem Schmuckbeet oder die Blütensträucher unter den Laubgehölzen. Je nach ihrem ökologischen Vorkommen und ihren unterschiedlichen Ausmaßen werden empfindliche und robuste differenziert, wie das sprichwörtliche "Fleißige Lieschen", Impatiens, von erheblicher Kälteempfindlichkeit und unermüdlicher Blühdauer mit fleischigen Trieben, im Gegensatz dazu der widerstandsfähigen "Zimmerheld" Fensterblatt, Monstera.
Rhododendron - die Wurzel machts März 2006Rhododendron gehören mit zu den schönsten Blütengehölzen und faszinieren jedes Jahr erneut mit ihrer reichen und leuchtenden Blütenpracht. Für ein gutes Wachstum mit dunkelgrünen, glänzenden Blättern und einen reichen Blütenknospenansatz müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt werden.
Vom Schmuckwert der Bütenpflanzen und Holzgewächse Februar 2006Blumen sind zu jeder Zeit und Gelegenheit ein willkommener Dekor - als Einzelblüte oder in gebundener Form. Eine besondere Blattform sind die Blütenblätter, die in ihrer Gesamtform als "Blüte" bezeichnet werden. Blüten sind umgewandelte Blätter. Des öfteren lassen sich vergrünende Blüten feststellen, wie bei der Rosa chinensis 'Viridiflora' eine Ausnahme. Die Blütenblätter sind blattartig verbildet. Letztlich ist die Blüte ein verkürzter Spross mit "Blättern" und hat die Aufgabe, nach der Bestäubung Samen und Frucht anzusetzen, um die Art zu vermehren.
Madeira - Portugals schwimmender Garten Februar 2006Madeira, die Blumeninsel, trägt ihren Beinamen zu Recht. Die zahlreichen unterschiedlichsten Blütenpflanzen faszinieren den interessierten Besucher stets aufs Neue.
Madeira - Portugals schwimmender Garten Januar 2006Madeira, die Blumeninsel, trägt ihren Beinamen zu Recht. Die zahlreichen unterschiedlichsten Blütenpflanzen faszinieren den interessierten Besucher stets aufs Neue. Es sind die vielen tropischen und subtropischen Arten, die meist wegen ihrer eindrucksvollen Blüten aus allen Erdteilen seit dem 16. Jahrhundert auf die Insel gebracht wurden. Sie prägen in den Parks, Gärten und Straßen das Bild der paradiesischen Blumeninsel. Im 18. und 19. Jh. wetteiferten vor allem englische Weinhändler mit botanischen Raritäten, die sie besonders aus subtropischen Regionen importierten und damit die großen Gärten um ihre Quintas (Herrenhäuser) zu botanischen Sehenswürdigkeiten gestalteten.
Evereste ist Spitze Januar 2006Zieräpfel erfreuen uns im Frühjahr mit ihrer überwältigenden Blütenpracht und in den ersten Wintermonaten mit ihrem Fruchtschmuck, der auch den Vögeln als Nahrung dient.
Tulpen als Frühjahrsboten Januar 2006Mit der Variationsbreite der Züchtungen gehören die Zwiebelblumen zum festen Bestandteil eines jeden Gartens, da sie in der Gemeinschaft mit den vorzeitigen Blütengehölzen den Garten beleben und farblich ein tolles Feuerwerk für eine Zeitlang versprühen. Das Sortiment reicht von den teils mehrblütigen Wildtulpen bis zu den Mendel-, Darwin- und Rembrandttulpen.