© Armin Schmolinske
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Juni 2007 Neben der schönen Einrichtung bestimmt auch gute Gastlichkeit die Atmosphäre eines Hauses. Dazu zählt insbesondere ein schön gedeckter Tisch. Er verbreitet nicht nur Behaglichkeit, sondern Lebensfreude. Und macht die Früchte der Natur auch zum optischen Genuss. Diese Ideen sollen zum Nachmachen anregen.
Der schön gedeckte Tisch braucht nicht immer eine Damastdecke, edles Porzellan oder funkelnde Kristallgläser. Es gibt auch viele Möglichkeiten, mit rustikalen Accessoires das Auge zu erfreuen und sich dadurch die Speisen noch besser schmecken zu lassen. Je farbiger die Dekoration, desto ungezwungener die Atmosphäre.
Besonders schön ist Gastlichkeit im Garten oder auf der angebauten Terrasse. Im Freien an der frischen Luft schmeckt es bekanntlich am besten und man kann nach Herzenslust tafeln. Auf buntkarierten Tischdecken und mit Geschirr aus der Zeit unserer Großeltern.
Also nutzen wir die warmen Jahreszeiten fürs Wohnen im Freien. Auch kann man eigene Feste erfinden. Beispielsweise den jährlichen Beginn der Freizeitsaison auf der Terrasse, oder ein Frühlingsfest im Haus. Dann wird entsprechend der Jahreszeit mit all dem dekoriert, was Natur und Garten hergeben.
Natürlich auch Erntedank. Gartenbesitzer sind zu Recht stolz auf ihr selbstgezogenes Gemüse und das eigene Obst. Nicht selten ist der Ertrag so hoch, dass er gar nicht eingelagert werden kann. Also her mit den Freunden, um den Herbst zu feiern und seine Früchte zu verspeisen. Eine Schale pausbackiger Äpfel vom eigenen Baum und Gestecke aus Kornähren vom Wegesrand setzen den selbstgebackenen Apfelkuchen so richtig in Szene. Schöner kann sich ein gedeckter Tisch gar nicht präsentieren.
Es sind indes die kleinen Dinge, die eine Tischdekoration reizvoll machen. Das Gesteck aus eigenen Gartenblumen, die Beilagen mit selbstgepflückten (oder auch gekauften Beeren). Aber auch romantische Windlichte, die man mit den Kindern zusammen aus simplen Wasser- oder Senfgläsern bastelt. Oder ein Tisch-Teich in der Küchen-Kasserolle, mit Schwimm-Kerzen und eingelegten Blüten. Sogar Gemüse, beispielsweise Blumen- und Weißkohl, kann richtig dekorativ sein. Man muss es nur entsprechend präsentieren. Für einen Abend wirkt es reizvoll, dann kommt es in den Kochtopf. Doch nicht nur neue Feste lassen sich zum Feiern erfinden, für die Tischdekoration kann man auch Farb-Vorgaben machen. Ein Tisch ganz in Grün passt gut zum Spargelessen, einer in Blau oder Violett zur Beerenlese. Ein gelber Tisch für alles Leuchtende im Hochsommer. Oder die Ockerfarbe für den Herbst.
Gut zu wissen
Tischdecken dürfen gern farbig sein, aber unbedingt einfarbig. Auf einer gemusterten Tischdecke kommen auch die schönsten Dekorationen nicht zur Geltung. Ausnahme sind karierte Tischtücher. Die sollten aber auch einfarbig rot oder blau sein, und das darauf platzierte Geschirr sollte dazu passen.
Als einfarbige Tischdecken lassen sich gut Bettlaken verwenden. Sie sind heute in fast allen Farben erhältlich und passen meist gut auf rechteckige Tische.
Wiederentdeckt wird auch das einfarbige Wachstuch. Die großblumigen Dekors sind passé, und das wasserfeste Kunststoff-Tuch gibt es als Meterware. Es ist leicht zu säubern und kann sogar den Gartentisch vor Regen schützen.