Autor
Titze, Winfried
Beinige Möhren
© Titze, Winfried
Beinige Möhren
Juni 2007 ...sind meistens die Folge von hohen Stein-, selten frischen Stallmistanteilen im Boden, Bodenverdichtungen, falscher Bodenbearbeitung, Feuchtigkeitsschwankungen und Beschädigungen durch Älchen sowie evtl. Tausendfüßlern.
Auch durch ein Verpflanzen im Jugendstadium kann die Erscheinung provoziert werden. Man hat herausgefunden, dass sich oberhalb von Verbräunungen, die an der Wurzelspitze bzw. an größeren Abschnitten der Wurzel von Keimlingspflanzen auftreten, Seitenwurzeln bilden, die ihrerseits zu Vergabelungen führen. Versuche in Großbeeren/Erfurt offenbarten besonders auf Sandboden während des Wachstums im Juni/Juli eine Zunahme des Anteils solcherart geformter Rüben infolge sehr niedriger Bodenfeuchte. Auf sandigen Beeten sollten deshalb Möhren rechtzeitig bewässert werden, um auch von der Seite her gute Voraussetzungen für eine untadelige Qualität zu schaffen.
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