Autor
Niller, Ernst
Dill und Kerbel früh aufs Beet
© Niller, Ernst
Frühjahrssaaten von Dill und Kerbel gedeihen im unbeheizten Gewächshaus besonders gut.
© Niller, Ernst
Dillaussaaten im Staudenbeet für die Ernte im Sommer.
März 2007 Beide Würzkräuter sind nicht besonders kälteempfindlich und können bereits im März ins Freie gesät werden.
Die Saat nicht angießen und zur zügigen Keimung einige Wochen mit Vlies abdecken. Während die Kerbelsaat problemlos ist, sind die Sämlinge des Dill empfindlich, vor allem bei zu dichtem Stand, übermäßiger Feuchtigkeit und verkrustetem Erdreich. Sie nehmen eine gelbrötliche Färbung an und fallen um. Auch Pilze und Bakterien sowie Blattläuse können die Ursache sein. Folgesaaten von Dill im Frühsommer und Sommer wachsen am besten zwischen Möhren und Gurkenreihen, auf Baumscheiben oder im Staudenbeet. Der Kerbel dagegen will für sich allein stehen; als Partner für Gemüsearten eignet er sich weniger gut. Problemlos ist die frühe Dill- und Kerbelsaat im unbeheizten Gewächshaus, wo beide Kräuter ebenfalls satzweise bis zum Frühsommer angebaut werden können.
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