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Familienheim und Garten, Copyright: Siegfried Mairböck
 
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Autor
Schmidt, Joachim

Attraktiver Regenschutz


Sepember 2006 Zum Wohnkomfort gehört auch Regenschutz am Eingang. Doch darauf wird aus Kostengründen gern verzichtet. Nicht nur Bewohner und Besucher lässt man buchstäblich im Regen stehen, auch die meist teure Haustür ist ungeschützt Wind und Wetter ausgesetzt. Zwei Bauideen für Wetterschutz am Eingang können Vorbild zum Nachbau oder zu eigenen Entwürfen sein.

Attraktiver Regenschutz
© Schmidt, Joachim
Attraktiver Regenschutz
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Diese luftige Holzkonstruktion für ein Eingangsvordach kann von versierten Heimwerkern problemlos nachgebaut werden. Die Basis bilden 8 x 8 cm Kanthölzer, wie man sie als Meterware im Baumarkt oder im Holzhandel kaufen kann. Es gibt sie sogar druckimprägniert und glattgehobelt (als Zaunpfähle) bis zu 2,50 m lang. Daraus lassen sich die Bauteile für die Tragekonstruktion zuschneiden.

Fundamente für die Stützen werden nur gebraucht, wenn sich die senkrechten Tragestützen nicht sicher an der Hausfassade befestigen lassen. Das kann bei Fertighäusern und speziellen Dämmfassaden (Thermohaut) der Fall sein.

Wer sauber arbeitet, kann die Balken "überblatten", das heißt, bei den Verbindungen die Hölzer zur Hälfte einschneiden und dann zusammenfügen. Der waagerechte Kragbalken sollte in die Wandstütze eingezapft werden.

Die statische Sicherheit (Aussteifung) der Konstruktion wird durch eine stabile, 18 mm dicke Dachplatte aus wetterfestem Sperrholz gewährleistet. Sie wird von oben auf die beiden tragenden Sparren der Konstruktion aufgeschraubt. Von unten wird die Platte hingegen mit den Latten für die Dachpfannen verschraubt. Die feste Verschraubung mit den mindestens 4 cm dicken Dachlatten ergibt eine Verbundkonstruktion, die sich nicht durchbiegt. Zudem bietet die Sperrholzplatte eine glatte Untersicht.

Bei der Wahl der Hölzer, Bolzen und Schrauben sollte man auf Sicherheit bedacht sein. Das Vordach hat eine Fläche von rund 2,6 Quadratmetern und mit den aufgelegten Dachziegeln entsprechendes Gewicht. Hinzu kommt die Schneelast im Winter. Wer sichergehen will, lässt die Bauteile vom Zimmermann vorbereiten und montiert nur selbst. Das spart Arbeitslohn, gewährleistet aber eine fachgerechte Konstruktion.

Ein Dach für Tür und Treppe
© Schmidt, Joachim
Ein Dach für Tür und Treppe
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nach oben Ein Dach für Tür und Treppe

Besonders im Winter sind schneeglatte Treppenstufen und Eingangspodest eine Gefahrenquelle. Deshalb ist eine Ummauerung mit Überdachung nicht nur praktisch und komfortabel, sie kann auch das Haus zieren und aufwerten.

Die Konstruktion besteht aus Mauerwerk und Holz. Für den Selbstbau bietet sich Blockmauerwerk aus Porenbeton an, denn es lässt sich mit der Säge zuschneiden, was die Herstellung der Mauerschräge einfach macht. Das Ganze fachgerecht zu verputzen, sollte jedoch dem Fachmann überlassen werden.

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Der Bau der Dachkonstruktion ist vergleichsweise einfach. Ein waagerechter Tragebalken (Pfette) wird an die Fassade gedübelt. Auch hier ist eine statisch tragfähige Verbindung (Schwerlast-Dübel) Voraussetzung. Eine zweite Pfette trägt das Dach an der Traufe. Sie wird auf die Oberseite der Schrägmauer aufgelegt und zusätzlich von einer Holz-Stütze getragen. Auf diesen Pfetten ruht eine ganz normale Sparrenlage, die mit einer wetterfesten Sperrholzplatte abgedeckt und verschraubt ist. Auch hier wirkt die Sperrholzplatte als Aussteifung und sichert das ganze Bauwerk gegen Verschieben.

Als leichte Dachdichtung dient bei diesem Beispiel eine Lage Zinkblech (Stehfalzdeckung).

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