Sepember 2006 Staubminderung ist ein aktuelles Thema. Der Grund für diese Tatsache ist, dass Grünflächen selbst keinen Staub hervorrufen können. Messungen haben ergeben, dass durch Stromhinderungen die Staubmassen hochgehoben werden und sich in den verästelten Baumkronen festsetzen und durch Turbulenz der Staubteile wesentlich zur Staubminderung beitragen.
© von Esebeck, Heribert
Säckelblume, Ceanothus x delilianus
Weil die Hauptblüte unserer meisten Gehölze in den Frühjahrs- bis Sommermonaten liegt, sind Spätblüher sehr erwünscht. Zu nennen ist das Kleingehölz mit dem Sortennamen "Gloire de Versailles", mit einer Blütezeit von Juli bis in den August. Reizvoll noch C. pallidus "Marie Simon", Blüte rosa, bis 1,50 m hoch. Rückschnitt im zeitigen Frühjahr bis handbreit über den Boden. Bis 1 m Höhe erreicht die Art C. fendleri, Blüte weiß, rosa getönt.
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Zum Schutz der Bevölkerung haben die Kommunen mit die Aufgabe, in den Innenstädten aber auch Randbezirken für Grünflächen zu sorgen, d.h. Plätze und Fußgängerzonen mit Pflanzen durchzusetzen. Einen bedeutsamen Anteil, diese Aufgabe zu erfüllen, haben unsere Straßenbäume in ihrer Vielzahl. Zuständig für diesen Bereich ist der Landschaftsgärtner und Planer. Er prägte den Begriff "Begleitgrün", der in der Berufssprache üblich ist.
Entstehung des Begriffs "Begleitpflanzen"
Die Begleitung, das Zugesellen zu einer Schaupflanzung mit anderen Pflanzen hat nicht die Aufgabe, eine gewisse Konkurrenz zu sein. Jahreszeitlich bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse kommt es nicht selten vor, dass wohlgeplante Pflanzungen nicht dem Eindruck einer ausgewogenen Harmonie entsprechen. Vorrangige Aufgabe der Begleitpflanzen mit ihrer Blütezeit ist es deshalb, sich der Pflanzung unterzuordnen, und sie farblich in ihrer Wirksamkeit zu unterstützen.
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Storchenschnabel, Geranium endressii
Die Pyrenäen-Staude zählt wie die Pelargonie zu den gängigen Balkonbegrünern mit frischroten Blüten von Mai bis August. In milden Gegenden gilt sie als wintergrün. Verträgt Wurzeldruck in Trockenzeiten. Geeigneter Bodendecker.
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Pflanzenwahlvorschläge
Farbliche Steigerungen bringen die einjährigen Pflanzen, wie die bunte Zinnie, Korbblütler, die von Juli bis in den Oktober mit ihren zahlreichen Prachtmischungen angeboten werden, uns gleichzeitig aber auch für eine ansehnliche Tischdekoration zur Verfügung stehen. Nicht minder eignen sich noch die zweijährigen Rudbeckien, auch Sonnenhut genannt, die mit ihrer Blütenpracht das Gesamtbild vorteilhaft beeinflussen. Gerade die Rudbeckien eignen sich vortrefflich für zeitweilige Farbeffekte. Die Eigenzucht bedarf keiner besonderen Mühe.
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Scheinquitte, Chaenomeles speciosa
Die mit den Rosen verwandte Gattung, auch Zierquitte genannt, blüht im April, Juni! Manche Sorten remontieren (blühen wieder) im Jahr und erfreuen uns mit ihren dezenten Rottönen bis zum Signalrot und reinem Weiß. Die vielen Hybriden haben im Durchschnitt eine Höhe von 1,25 bis 1,50 m. Im Handel sind "Crimson Gold", großblütig. Früchte essbar, rotbackig (Gelee). Sie ergeben in der Pflanzung einen guten optischen Halt zwischen den Stauden.
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Solitäre, ein besonderer Blickfang
Gemeint sind dekorative Schmuckpflanzen, die in Gruppen geordnet für Abwechslung sorgen. Zu erwähnen wäre der Wunderbaum, Ricinus, eine einjährige Pflanze in unserem Klima mit formvoller Blattstruktur, ansprechenden Blüten und farbigem Fruchtschmuck.