Autor
Titze, Winfried
Flächenertrag - Einzelpflanzenertrag
Sepember 2006 Selbst wenn in unseren Gärten dieses Thema meistens kaum von großer Bedeutung ist, bringt die Zeichnung eine gewisse pflanzenbauliche "Gesetzmäßigkeit" zum Ausdruck, die zu kennen auch den Freizeitgemüsebauer interessieren müsste: Die Wechselwirkung von Flächenertrag und Einzelpflanzengewicht.
© Titze, Winfried
Pflanzabstände beim Herbstkopfsalat
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Angenommen, Sie kultivieren Ihrem Bedarf entsprechend satzweise je einen Quadratmeter mit Kopfsalat. Diese fest umrissenen Beetteile ließen sich beispielsweise jeweils mit 25 bis 20 oder 16 Setzlingen bepflanzen. Dazu brauchten lediglich die Pflanzabstände variiert zu werden: 20 x 20 - 22,5 x 22,5 - 25 x 25 cm (siehe Grafik). Zum Erntezeitpunkt ergäbe sich dann im Normalfall folgendes: Je größer die Zahl der Gewächse, desto höher der Flächenertrag (rote Säulen und Skala) und desto geringer das durchschnittliche Pflanzengewicht (grüne Säulen und Skala) und umgekehrt (Daten nach GuF). Sie werden dieses Prinzip bei zahlreichen anderen Gemüsearten (im Bereich gewisser Pflanzenabstände) mehr oder weniger ausgeprägt wiederfinden und können daraufhin eine gezieltere Entwicklung der Gewächse (Größe, Gewicht) anstreben oder gar eine kleine Kosten-/Nutzenrechnung durchführen, denn auch die Beträge für die Bepflanzung differieren ja bei einem gegebenenfalls notwendigen Setzlingskauf (etwa 15 Cent pro Stück) und den obigen Daten zwischen 3,75 und 2,40.
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