Autor
Niller, Ernst
Versäumen Sie nicht die erste Feldsalatsaat
© Niller, Ernst
Saatbänder erleichtern die Aussaat und machen die Ernte sicherer.
© Niller, Ernst
Dünne Reihensaat macht die Pflegearbeiten einfacher.
August 2006 Bei hochsommerlicher Witterung denkt man nicht gerade an den Anbau von Feldsalat. Doch sollte die erste Aussaat für die Herbsternte zwischen dem 10. und 15. August keinesfalls versäumt werden.
Der nachfolgende Anbau für die Ernte bis zum Wintereinbruch erfolgt erst in der letzten Augustwoche. Die Saatreihen erhalten einen Abstand von etwa 12 cm, dann gehen auch die unvermeidlichen Jätearbeiten leicht von der Hand. Feldsalat keimt am besten wenn der Boden nicht zu locker ist und sich nach der Bearbeitung etwas gesetzt hat; notfalls kann er vor dem Anbau mit dem Schaufelblatt etwas angedrückt werden. Denken Sie bei der Saat auch an die spätere Putzarbeit in der Küche; spindelige Pflänzchen, oft auch angefault durch zu dichtes Ausbringen der Körner, sind nicht erwünscht. Empfehlenswert ist entweder ein Saatband oder bei der Aussaat ein Abstand der Körner von etwa 1 cm. Eine Vliesabdeckung bis zum Aufgang hält die Saatfläche feucht und führt zu einem zügigen Keimverlauf. Mangelhafter Aufgang liegt oft am fehlenden Wasser. Auf eine Düngung kann meist verzichtet werden, da der Feldsalat die restlichen Nährstoffe der Vorkultur noch gut verwertet.
Alle Sorten können im August in den Boden gebracht werden. Nur bei der Sorte Holländischer Breitblättriger muss bedacht werden, dass die Pflänzchen keine Rosetten, sondern relativ lange Blätter entwickeln, auch besitzt die Sorte keine Winterhärte.
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