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Stockbrot und Glutkartoffeln


Juni 2006 Im Sommer wird die Feuerstelle im Kindergarten vielleicht einmal genutzt, um auf einem Rost Würstchen, Brot oder Kartoffeln zu garen. Und wenn die Dämmerung einsetzt und es abends schon kühl wird, kann am warmen Feuer auch herrlich gesungen werden.

Wichtig bei einem Lagerfeuer ist, immer einen Eimer Wasser griffbereit neben der Feuerstelle zu haben.
Kartoffeln braten und Brot backen im offenen Feuer ist nicht ganz einfach, denn nur mit Geduld erreicht man ein heißes Glutbett. Wenn das Feuer erst einmal richtig durchgebrannt ist legt man nur noch kleine Holzstückchen hinein. So wächst ganz langsam die Glut und damit die Hitze. Es dürfen keine Flammen mehr auflodern, denn sie verbrennen und verkohlen die Mahlzeit.

Kartoffeln werden gründlich abgewaschen. Dann wickelt man sie in Alufolie und legt sie in die Glut. Nach 15 bis 20 Minuten sind sie gar. Mit einer Zange werden sie aus der Hitze geholt. Etwas Butter und Salz erhöhen den Genuss.
Für das Stockbrot muss der Teig wie folgt vorbereitet werden:

Wenn der Teig fertig ist, werden frische Zweige geschnitten. Diese verbrennen nicht so leich. Nun möglichst lange Schlangen zwischen den Händen aus dem Teil rollen und sie dann spiralförmig um die Stöcke schlingen. Ist die Glut heiß genug, kann gebacken werden.

nach oben Stockbrotteig

Zutaten:
für sechs Portionen:
400 g Mehl
1/2 TL Salz
2 TL Backpulver
50 g Butterflocken
150 ml Milch
Zubereitung:
Alle Zutaten in einem großen Gefrierbeutel (praktisch zum mitnehmen) zu einem krümeligen Teig kneten. Eine Stunde kalt lagern.

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