Autor
Schmidt, Joachim
Brennholz-Container für Kamin und Kachelofen
© Schmidt, Joachim
Bei übergeschlagener Folie können die Kloben bis unter die Folie aufgetürmt werden. Die Konstruktion muss solide sein und ein Gewicht von 2500 Kilo feuchtem Holz tragen können.
© Schmidt, Joachim
Das leicht geschwungene Foliendach schafft eine reizvolle Architektur. Zusätzlich an die Traufrohre gehängte Betongewichte bieten größtmögliche Sicherheit gegen Abheben.
Mai 2006 Rund 4 Kubikmeter Brennholz fasst dieser Container. Das reicht für viele kühle Abende an denen ein Kamin oder Kachelofen behagliche Wärme spenden soll.
Aber nur trockenes Brennholz heizt gut und lässt den Schornstein nicht qualmen. Es muss deshalb möglichst luftig gelagert werden. Mindestens zwei Jahre, dann ist es ofentrocken. Große, mit allerlei Folien abgedeckte Brennholzstapel im Garten, wirken jedoch nicht besonders attraktiv. Dieser Holz-Container kann indes zur Zierde im Hausgarten werden, denn er wirkt wie eine kleine Pagode.
Kanthölzer und solide Gerüstbohlen bilden die Konstruktion. Der Boden aus Baustahlgewebe liegt rund 15 cm über dem Erdreich und lässt der frischen Luft auch von unten freien Zugang zu den Kloben. Der Clou ist jedoch das geschwungene Regendach aus reißfester Dachfolie, deren dunkelgrüne Farbe gut mit Büschen und Bäumen harmoniert. Diese Folie ist unter einem Deckbrett auf dem "Firstbalken" befestigt. Sie lässt sich beidseitig hochschlagen, was das Be- und Entladen des Containers sehr einfach und praktisch macht. An der Traufe ist die Folie zu einem Saum umgeschlagen und verklebt. Zwei Wasserrohre (11/2 Zoll) sind hier eingeschoben und verhindern durch ihr Gewicht das Hochwehen der Folie bei Sturm.
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Das Ganze steht auf simplen Betonplatten. In die Pfosten eingedrehte Gewindestangen machen es möglich, den Container auch bei unebenem Boden waagerecht zu stellen.
Die Nachbauvorschläge wurden von der Zeitschrift BAUIDEE zur Verfügung gestellt.
http://www.Bauidee.de
Gut zu wissen!
Feuchtes Holz reduziert seinen Heizwert bis zu 50 %, denn es muss sich beim Verbrennen erst einmal selbst austrocknen. Wer zu frische Kloben verfeuert, spart keine Energie, sondern verschwendet nur seine Arbeitskraft beim Sägen und Spalten. Außerdem verrußt der Schornstein. Trockenes Holz brennt hingegen rauchfrei.
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