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Familienheim und Garten, Copyright: Siegfried Mairböck
 
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Autor
Stein, S.

Beeteinfassungen werten den Garten auf (Teil 2)


Mai 2006 Einfassungen verleihen Wegen, Rasenflächen oder Staudenbeeten ein prägendes Gesicht. Der ordnende Rahmen hält die Gewächse im Zaum und ist selber ein wichtiges Mittel zur Gartengestaltung.

nach oben Umweltfreundliche Alternativen

Ganz naturnah ist Flechtwerk aus umweltfreundlichen Weidenzäunen. Gefragt sind malerisch anmutende Einfassungen aus trockenem Weidenflechtwerk. Holen Sie vorher ein Angebot ein, denn wer sie nicht selbst erstellt, muss mit Preisen von etwa 150 bis 200 Euro/m2 für die oft vor Ort hergestellten Matten und Zäune rechnen. Dafür kann man sich an kleinen Kunstwerken erfreuen. Weitaus günstiger sind die urigen Zäune aus frischen Ruten. Steckt man sie in den Boden, entstehen bald lebendige Hecken, die zahlreichen Kleintieren Nahrung und Unterschlupf bieten. Ihr originelles Aussehen bleibt jedoch nur kurze Zeit erhalten, dann entwickeln Weiden ein üppiges Eigenleben, das jährliches Einkürzen erforderlich macht. Es lohnt sich auch, Restmaterialien wie Dachziegel, Platten oder Bohlen auf ihre Eignung zu prüfen.

Jahrhundertelang wurden Beete im Nutzgarten durch stabile Schalbretter eingegrenzt. Vor allem auf schweren Böden haben sich die leicht erhöhten Beete bewährt. Sie entwässern den kalten Lehm. Die eindringende Luft wärmt den Boden an, lässt Gemüse früher reifen und besser gedeihen. Eine Alternative von heute, weil aus Recyclingmaterial gefertigt, sind 60 cm lange und 13 cm hohe Bodenelemente (z.B. von Neudorff), die Ähnliches bewirken. Aus ihnen kann man im Handumdrehen nicht nur Einfassungen sondern auch Baumscheiben, Hochbeete und Frühbeete zusammenfügen.

nach oben Mit Pflanzen wird es charmant

Besonders im Gemüsegarten sind Einfassungen von großem Nutzen, ersparen sie doch das Einteilen der Beete und geben einen festen Rahmen vor. Gartengenießer lösen das Problem auf dauerhafte Weise. Sie legen eine niedrige Hecke aus immergrünem Buchs oder anderen Schnittgehölzen an. Das ist zwar über viele Jahre lang pflegeaufwendig, sieht aber gut aus und bändigt die Fülle der Sommerblumen, macht aus der Blütenpracht eine Schau und lässt uns nicht ständig ans Jäten denken. Mit immergrünen Heckenpflanzen geben Sie (im Gegensatz zu einjährigen Sommerblumen, Kräutern oder Stauden) dem Garten für viele Jahre prägenden Stil und die gewünschte Struktur. Nicht nur im Sommer, auch bei winterlich-leeren Beeten kommt es deshalb auf gefällige Formen an.

Weil Eiben in fast allen Teilen hochgiftig sind für warmblütige Tiere und Menschen und Kirschlorbeer keinen intensiven Schnitt verträgt, hat sich als klassische Einfassungspflanze der Buchs bewährt. Hecken daraus können Hunderte von Jahren alt werden. Für einen Meter braucht man 5 bis 8 Pflanzen. Sie schließen sich nach 2 bis 3 Jahren zu einer dichten Hecke und müssen dann konsequent in Form gehalten werden. Schneiden Sie anfangs zweimal (Ende Mai und Ende Juli), später genügt ein Schnitt im Juni. Bewährte Sorten sind 'Suffruticosa’ oder, besonders langsam wachsend, 'Blauer Heinz'.

nach oben Sommerblumen als Beeteinfassung

Rund um Wege und Beete ist eine Einfassung besonders wichtig. Sehr dekorativ wirkt ein leuchtendes Farbband aus Blumen. Es fängt den Blick auf und macht mit unzähligen Blüten einen bunten, fröhlichen Eindruck in reizenden Farben und Formen. Die neuen Beeteinfassungsmischungen von Kiepenkerl in Form von Saatbändern sind die ideale Lösung dafür. Sie enthalten besonders prächtige und farblich aufeinander abgestimmte Sommerblumen mit einer langen Blütezeit. Erhältlich sind sie als Beeteinfassungs-Mischungen in 3 Variationen, in Blau-Weiß, Rot-Gelb und gemischt als Farbenspiel (http://www.kiepenkerl.de ).

Die Saatbänder legt man einfach in eine Rille, deckt etwas lockere Erde darüber und drückt leicht an. Achten Sie auf genügend Feuchtigkeit bis zum Aufgang der Saat. Die Blumen gedeihen sehr einfach und erfreuen schon ab Juni jeden Morgen neu mit einer abwechslungsreichen Blütenpracht bis zum Frost. Für die Mischungen wurden besonders schnellwüchsige, blühwillige und nur etwa 20 cm hohe Sommerblumen ausgesucht, die farblich sehr gut miteinander harmonieren. Geben Sie den Pflanzen einen sonnigen Platz. Die Erde soll nährstoffreich, sandig und humos sein.

nach oben Tipp

Buchs verbraucht viele Nährstoffe und tritt zu Gehölzen (z.B. Kletterrosen) und Gemüse in Licht- und Nährstoffkonkurrenz. Gönnen Sie ihnen deshalb mindestens 50 cm Abstand und düngen Sie gezielter und eventuell mehr als sonst üblich.

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