Mai 2010 Vorsicht, das Wetter im Wonnemonat Mai ist sprunghaft. Es kann von sommerlichen Temperaturen plötzlich zu winterlichen Minusgraden wechseln. Die Eisheiligen, die Tage zwischen dem 12. und 15. Mai, sind für Temperaturstürze bekannt. Also vertagen wir das Pflanzen von Sommerblumen, das Schmücken der Terrasse mit Oleander, Fuchsien und Co. sowie das Aussäen von wärmebedürftigem Gemüse wie Kürbis besser in die zweite Monatshälfte.
Die langen Tage mit zunehmender Wärme lassen nicht nur unsere Gartenpflanzen freudig wachsen, auch das
Unkraut fühlt sich wohl und sprießt. Wir sollten früh mit dem Jäten beginnen, denn als Jungpflanze lassen sich die Kräuter noch leicht herausziehen oder mit der Hacke entfernen. Auch das Mulchen mit Rinde, Kies oder speziellem Vlies hilft gegen unerwünschten Bewuchs. Wichtig ist, dass das Unkraut deutlich vor der Samenreife entfernt und dadurch die Verbreitung verhindert wird. Denn die Vermehrungsrate ist hoch. Beispielsweise produziert eine Pflanze des Löwenzahns (Taraxacum officinale) dreitausend, Franzosenkraut (Galinsoga parviflora) bis zehntausend und die Geruchlose Kamille (Tripleurospermum maritimum) zweihunderttausend Samen. Die lange Überlebenszeit einiger Samen kommt erschwerend hinzu. Rekordverdächtig ist die Vogelmiere (Stellaria media), die über sechzig Jahre keimfähig bleibt. Der
Gartenboden erwärmt sich schneller, wenn die Krume mit der Hacke oder dem Grubber gelockert wird und sich deshalb die Bodenluft mit der wärmeren Frühlingsluft besser austauschen kann. Dadurch startet eine Kettenreaktion: Die Mikroorganismen werden aktiver und setzen vermehrt Pflanzennährstoffe frei, die wiederum das Wachstum der Pflanzen beschleunigen. Die abgesammelten
Nacktschnecken nicht qualvoll durch Salz töten, sondern mit viel kochendem Wasser überbrühen oder zerschneiden.
Gartenmonat MaiVorsicht, das Wetter im Wonnemonat Mai ist sprunghaft. Es kann von sommerlichen Temperaturen plötzlich zu winterlichen Minusgraden wechseln. Die Eisheiligen, die Tage zwischen dem 12. und 15. Mai, sind für Temperaturstürze bekannt. Also vertagen wir das Pflanzen von Sommerblumen, das Schmücken der Terrasse mit Oleander, Fuchsien und Co. sowie das Aussäen von wärmebedürftigem Gemüse wie Kürbis besser in die zweite Monatshälfte.