Februar 2006 Im Freiland kann Rettich von März bis Mitte August ausgesät werden. Dabei ist auf die Sortengruppen (Früh-, Sommer-, Herbstsorten) zu achten. Beim frühen Anbau muss fast immer mit Ertragsminderungen durch vorzeitiges Schossen der Pflanzen gerechnet werden.
Diese unerwünscht verfrüht auftretende Blühneigung ist die Reaktion der Gewächse auf niedrige Temperaturen und anschließende Langtagbedingungen. Dabei ist die Schossanfälligkeit sortenunterschiedlich. Die Übersicht zeigt dies an einigen Züchtungen in einem Versuch des Instituts für Gemüsebau der Universität Hannover (WIEBE). Insbesondere japanische Hybridrettiche (F1-Hybriden) dürfen nicht zu früh ausgesät werden. Umwelteinflüsse wie Trockenheit, Hitze oder schwerer Boden können darüber hinaus bei Frühsorten die Rübenform und Qualität (Pelzigkeit, Geschmack) negativ beeinflussen.
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