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Autor
Niller, Ernst

Im Winter Wasservorrat im Gewächshaus ergänzen


Die unerwünschten Salze werden im Winter in den Untergrund gespült, wenn der Boden nicht gefroren ist.
© Niller, Ernst
Die unerwünschten Salze werden im Winter in den Untergrund gespült, wenn der Boden nicht gefroren ist.
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Januar 2006 Während der Wasservorrat des Freilandbodens durch Regen und Schnee laufend ergänzt wird, fehlen im Gewächshaus die natürlichen Niederschläge. Nach heißen Sommer- und Herbstwochen ist der Boden nicht selten bis weit in den Untergrund ausgetrocknet.

Dann kommt es in den Winterwochen häufig zu einer Anreicherung der Krume mit nicht verbrauchten Düngesalzen und Ballaststoffen, ersichtlich an einer gelblich-weißen Schicht auf der Erdoberfläche. Sie ist sehr salzhaltig und kann bei den Frühkulturen zu empfindlichen Schäden bei Gemüsepflanzen, zum Beispiel das Einbrennen der Blätter bei Kopfsalat, führen. Deshalb sollte das Erdreich im Laufe des Winters oder spätestens drei Wochen vor dem Anbau mit Wasser angereichert werden. Je nach Bodenart könen ohne Bedenken 80 bis 100 Liter Wasser je Quadratmeter - am besten in zwei Gießgängen - ausgebracht werden. Eine Schlauchbrause trägt zu einer schonenden Gießarbeit bei und hilft Verschlämmungen zu vermeiden.

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