April 2010 Schmetterlinge im April sind seltene Gäste. Deshalb ist für viele Menschen der Zitronenfalter, der schon jetzt von Blüte zu Blüte gaukelt, ein ganz besonderer Frühlingsbote. Weil sich die Lebensbedingungen von Großschmetterlingen rasant ändern, sind immer mehr Arten vom Aussterben bedroht. Allein in Schleswig-Holstein sind es knapp 40 Prozent. Auch als verantwortungsbewusste Gärtner können wir diesen Trend nicht stoppen, aber wir können mit einem artenreich bepflanzten Garten und mit ökologischem Gespür bei der Gartenarbeit das Überleben heimischer Tiere nachhaltig fördern.
Räuberisch lebende Tiere wie Marienkäfer, Schlupfwespen oder Schwebfliegen sind aus unserer Sicht
Nützlinge. Auch die fleißigen Hummeln, Wildund Honigbienen, die die Obstblüten bestäuben, zählen wir dazu. Wer also Nützlinge fördert, hat weniger Probleme mit Schädlingen und eine größere Ernte. Die effektivste Förderung bietet ein vielfältiger, mit Blumen, Gehölzen und Stauden angelegter Garten, in dem es Sonnen- und Schattenplätze sowie "unaufgeräumte" Ecken gibt. Tipp: Mit Frühjahrsblühern locken wir schon jetzt Nützlinge an. Der Kampf gegen
Nacktschnecken sollte früh begonnen werden. Noch vor dem Bestellen des Beetes lockt eine Handvoll Kartoffelschalen oder Gemüsereste, die mit einem Stück schwarzer Folie abgedeckt werden, die hungrigen Schnecken an. Diese können dann zusammen mit den Abfällen entsorgt werden.
Als weitere Maßname können wir versuchen, Tiere, die Schnecken fressen, anzusiedeln. Dazu zählen neben dem Igel auch Blindschleichen, Kröten und Frösche, Laufkäfer und Weinbergschnecken, die die Eier der Nacktschnecken vertilgen.
Gartenmonat AprilSchmetterlinge im April sind seltene Gäste. Deshalb ist für viele Menschen der Zitronenfalter, der schon jetzt von Blüte zu Blüte gaukelt, ein ganz besonderer Frühlingsbote. Weil sich die Lebensbedingungen von Großschmetterlingen rasant ändern, sind immer mehr Arten vom Aussterben bedroht. Allein in Schleswig-Holstein sind es knapp 40 Prozent. Auch als verantwortungsbewusste Gärtner können wir diesen Trend nicht stoppen, aber wir können mit einem artenreich bepflanzten Garten und mit ökologischem Gespür bei der Gartenarbeit das Überleben heimischer Tiere nachhaltig fördern.