Inhalt November 2005
© Familienheim und Garten
Titelbild Ausgabe November 2005
Gartenjahr - Gartenmonat November
Im Garten ist es ruhig geworden. Viele Tiere bereiten sich auf den Winter vor und suchen einen dauerhaften Schlafplatz. Dafür geeignet sind Reisighaufen, unter Sträuchern liegen gelassenes Laub und nicht abgeschnittene Stauden. Hier finden Tiere nicht nur Unterschlupf, sondern auch artgerechtes Futter. Vielleicht ist der Igel in Ihrer Nachbarschaft auf dieses Nahrungshabitat angewiesen, um sich die nötigen Fettreserven für den Winter anzufressen.
Obst - Feigen
"Reisen bildet" sagt der Volksmund. Aber es weckt auch die Neugier und motiviert zu Experimenten, auch im Hausgarten. So finden wir seit einigen Jahren in den Versandgärtnereien und Gartencentern Feigen in Töpfen angeboten. Gartenbesitzern, die diese wunderbare Frucht im reifen Zustand frisch vom Baum haben probieren können, kommt spontan der Gedanke, Feigen im eigenen Garten anzubauen.
- Früher Pflanztermin für Obstgehölze
Es macht sich immer bezahlt, Obstgehölze im Herbst möglichst früh zu pflanzen, weil ihre Wurzeln dann bis Winterbeginn gut Verbindung mit der Erde aufnehmen. Als Ergebnis davon treiben sie im Frühjahr kräftig aus. Das ist wichtig, damit die Gehölze recht bald blühen und fruchten. Wer spät pflanzt, verschenkt unter Umständen ein Jahr.
Gemüse - Das Kleingewächshaus im November
Immer häufiger finden sich späte Gemüsekulturen, voran Endivie, Feldsalat, Spinat und Winterportulak, im Spätherbst auch im unbeheizten Gewächshaus. Soll die Ernte gut ausfallen, sind nicht nur ganz bestimmte Saat- und Pflanztermine einzuhalten, auch Klimabedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit spielen eine wesentliche Rolle.
- Letzte Erntearbeiten im Gemüsegarten
Das betrifft Kopfkohl, eventuell Möhren und Rettiche, ebenso Schwarzwurzeln dort, wo Wühlmausfraß zu befürchten ist oder man es einfach bequem haben will beim Hereinholen der Wurzeln im Winter.
Ziergarten - Winterliche Variationen auf Terrasse und Balkon
Wenn der Wind die Blätter von Baum und Strauch geweht hat, geht unser Blick vom warmen Zimmer nach draußen in einen kahleren Garten. Auch die bunten Stauden und Sommerblumen auf den Beeten und in den Balkonkästen sind verblüht. Mit einer winterlichen Bepflanzung der Balkonkästen und von Steintrögen oder Kübeln zum Beispiel für die Terrasse können wir in den kahlen Wintermonaten unsere nächste Umgebung hinter den Fensterscheiben verschönern.
Pflanzenschutz Gartenfachberatung - Aktueller Pflanzenschutz ein Buch mit sieben Siegeln?
Bei Vorträgen in Siedlervereinen, individuellen Gesprächen über den Gartenzaun, im Dialog mit Ratsuchenden am Telefon oder Freie Presse - Infomobil ’Ratgeber-Garten’, höre ich oft: "Wir verzichten in unserem Garten auf die chemische Keule!".
Heim und Hobby Reisen Leserreisen 2006
Küche und Kochen Hallo Freunde Tiere - Neozoen
Neozoen sind Lebewesen, die nach dem Jahr 1492, dem Jahr der Entdeckung Amerikas, in ein bestimmtes Gebiet gelangt sind und dort wild leben. "Wild" leben heißt dabei, eine Art muss mindestens 25 Jahre oder seit drei Generationen im Gebiet frei lebend existieren. Nicht dazu zählen Nutztiere der Menschen und Tiere aus Zoologischen Gärten, sowie Tierarten, die vom Menschen ausgerottet wurden und heute wieder hierzulande angesiedelt werden.