Inhalt Juli 2005
© Familienheim und Garten, Friedrich Strauß
Heftausgabe Juni 2005
Gartenjahr - Gartenmonat Juli
Delikate Heidelbeeren, vitaminreiche Johannis- und aromastarke Erdbeeren, knackfrische Salate, zarte Zuckererbsen und erdfrische Möhren, der Gartenmonat Juli bietet eine Fülle an leckeren Schleckereien und ermöglicht ein Naschen ohne Reue - gesund und kalorienarm.
Obst - Die Mehlige Apfelblattlaus
Blattläuse finden wir an fast allen Pflanzen. Es ist nicht immer sinnvoll, gleich in Panik zu geraten und mit dem Einsatz irgendwelcher Mittel zu drohen. Aber es gibt einige auch im Hausgarten wirtschaftlich bedeutende Arten, deren Auftreten nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.
- Brauner Überzug auf Obstbaumstämmen
Mehrfach wurde die bange, ungewisse Frage gestellt, ob ein brauner fester Belag auf den Stämmen von Obstbäumen etwas Schädliches oder Störendes sei. In kaum einem Fachbuch findet man Aussagen darüber.
Gemüse - Nitrat im Salat
Die Empfehlung der Wissenschaft lautet: "5 x Gemüse am Tag". Ihre Beherzigung führt dazu, dass die relative Krebshäufigkeit beim Menschen sinkt. Insofern muss die noch vor wenigen Jahren so oft geäußerte Vermutung "Nitrat - Nitrit - Nitrosamine - Krebs" (Nitrat tritt betont in Blattgemüsearten auf) skeptisch betrachtet werden.
- Feldsalat nach "Schweizer Art" kultiviert
Zur Tradition des Landwirtschaftlichen Absolventenverbandes Mittweida e.V. zählen je eine jährliche Frühjahrs- und Herbstexkursion. Eine solche führte z.B. zu Gemüsebauern und -gärtnern ins Nordschweizer Rheintal. Selbige kultivieren u.a Feldsalat Valerianella locusta, großflächig für den Frischmarkt. Je nach Saattermin währt dessen Ernte vom Frühherbst, über Winter (unter Folienschutz) bis hin zu den ersten Frühlingswochen.
- Das Kleingewächshaus im Juli
Bewässern, Düngen, kräftiges Lüften sowie die erste Schädlingsbekämpfung stehen in den kommenden Wochen im Vordergrund. Sie sind entscheidend für die Gesundheit der Gemüsepflanzen und bestimmen die Qualität des Ertrages.
Pflanzenschutz Ziergarten - Sukkulente Gewächse im Garten
Viel Sonne und Wärme sind das Lebenselixier bestimmter Gewächse, die man sukkulent oder xeromorph nennt. Sie vertragen große Trockenheit, weil sie in fleischig-saftig verdickten Organen Wasser speichern können, in Blättern, Stämmen oder Wurzeln. Die wichtigsten Sukkulenten für den Garten sind Donnerwurz, winterharte Kakteen, Fetthennearten und Bitterwurz.
- Rosenschönheiten und ihre Ursprüglichkeit
Im allgemeinen ist man sich einig, dass die Rose aus Asien stammt, denn Rosenfossilien sind im Tertiär (50 Mio. Jahre) nachgewiesen worden. Das Bewusstsein mit Rosen zu leben geht schon auf die Römer zurück. Rosengärten wurden bereits damals angelegt. Es war die Zeit 30 v. Chr. bis 476 n. Chr. Von den Griechen fand der Rosenflor Eingang in Italien. Das Ausmaß der Verbreitung ging allerdings so weit, dass sie den Getreideanbau fast verdrängte.
Gartenfachberatung - Die Natursteinmauer im Garten
Ein immer häufigerer Anblick in unseren Gärten sind Hangabstützungen aus bepflanzbaren Betonsteinen. Diese werden meist nach dem Motto "schnell, billig und haltbar" erstellt; sie bleiben jedoch im Garten ein Fremdkörper und sind wohl den meisten Gartenliebhabern ein Dorn im Auge. Warum also eine Natursteinmauer?
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