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Autor
Roth, Wolfgang

Gartenmonat März


Rundum im Garten ist das Erwachen des Frühlings sichtbar. Nicht nur die Pflanzen blühen auf, auch die Tiere finden neue Lebenskraft.
Rundum im Garten ist das Erwachen des Frühlings sichtbar. Nicht nur die Pflanzen blühen auf, auch die Tiere finden neue Lebenskraft. © Roth, Wolfgang
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März 2010 Die Tage sind sichtbar länger und die Sonnenstrahlen spürbar stärker geworden - Motivation genug, um das neue Gartenjahr mit Freude zu beginnen.

Kompost ist ein Garant für gesundes Pflanzenwachstum und lässt sich auf einfache Art selbst herstellen.

Wenn die Pflanzen jedes Jahr mit reifer Komposterde versorgt werden, genügen zwei Liter je Quadratmeter Beetfläche. Kompost sollte als dünne Schicht gestreut aber nie untergegraben werden. Die beste Zeit fürs Ausbringen ist das Frühjahr, weil die Pflanzen dann vom Beginn der Vegetation an kontinuierlich alle notwendigen Nährstoffe erhalten. Wird Kompost im Herbst oder Winter gestreut, können Nährstoffverluste durch Auswaschung entstehen. Besonders betroffen ist Stickstoff, der als Nitrat ins Grundwasser gelangt.

Die fördernden Eigenschaften des Kompostes sind vielfältig:
  • Lockerung der Bodenstruktur
  • Durch die Verbesserung der Wasserspeicherkapazität kann die Erde mehr Regenwasser aufnehmen und bei Bedarf an die Pflanzen abgeben.
  • Kompost enthält alle wichtigen Pflanzennährstoffe.
  • Er ist Nahrung für die im Boden lebenden Mikroorganismen und aktiviert deren Tätigkeit.

Ausgangsmaterial für die Kompostbereitung sind möglichst gemischte und zerkleinerte Pflanzenreste, die in Kompostsilos gefüllt oder als Miete aufgeschichtet werden. Zur Beschleunigung der Rotte können pro 25 cm Füll- oder Schichthöhe je 150 g kohlensaurer Kalk oder die gleiche Menge Kalkstickstoff pro Quadratmeter gestreut werden. Im Vergleich zum kohlensauren Kalk dezimiert Kalkstickstoff zusätzlich Unkrautsamen, Krankheitserreger, Schnecken und deren Eier. Kohlensaurer Kalk, wie Kalkmergel, Garten-, Gärtner-, Algenkalk und ähnliches bindet auf eine schonende Art die in den Pflanzresten enthaltenen Säuren. Wenig geeignet sind, wegen der schnellen chemischen Reaktion, Lösch- und Branntkalk.

Umgraben ist immer dann nötig, wenn Stallmist, Gründünger oder Ernterückstände in den Boden eingearbeitet werden sollen, bei Neuanlagen und häufig auch bei schweren Böden. In leichten und lockeren Gartenböden genügt das Durcharbeiten mit dem Sauzahn oder einem ähnlichen Gerät.

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Schlagworte dieser Seite:

Dünger, Kalk, Kompost, Lockerung, Nährstoff, Rotte, Sauzahn, Stallmist, Umgraben

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