Autor
Titze, Winfried
Auch Tomaten geraten ins "Schwitzen"
© Winfried Titze
"Schwitzende" Tomaten
© Winfried Titze
Tomatenpflanze - Blüte
Juli 2005 Tomatenpflanzen benötigen bekanntlich genügend Wärme, um optimal zu gedeihen. Doch auch die kann zu üppig werden. Das ließ sich bei der großen Hitze im Jahr 2003 besonders gut beobachten.
Ein Teil der Blüten von Pflanzen in Kleingewächshäusern, ganz besonders dann, wenn diese ungenügend gelüftet waren, wurde abgeworfen. Trockenheit/Wassermangel und hohe Lufttemperaturen sind neben anderen zwei Faktoren, die diese Erscheinung hervorrufen.
Zu feucht sollte es auch nicht sein
Bei Wärmegraden über 30° C und extrem trockener Luft (durch sie können die weiblichen Blütenorgane/Narben eintrocknen), allerdings ebenso bei außergewöhnlich feuchter Atmosphäre (ggf. verklebende Pollen) entfallen zudem bei einem Teil der verbleibenden Blüten die Bestäubung und Befruchtung. Infolgedessen findet bei ihnen kein Fruchtansatz statt. Bei ausgebildeten Tomatenfrüchten: Partien, die einer zu starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, sterben oberflächlich ab, werden weiß und papierartig.
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