Inhalt Mai 2005
© Familienheim und Garten, Titelbild: Christian Lentner
Heftausgabe Mai 2005
Gartenjahr - Gartenmonat Mai
Jetzt, wenn es uns wieder ins Freie drängt, wird deutlich: Der Garten tut gut. Hier können wir pflanzen und säen, ein Stück Umwelt selbst gestalten, das Wachsen der Pflanzen erleben und zur eigenen Ruhe finden. Durch Gartenarbeit trainieren wir in frischer Luft unsere Muskeln, halten unseren Körper fit und empfinden beim Beenden der Arbeit Zufriedenheit. Der Garten ist eine Kraftquelle für Körper, Geist und Seele.
Obst Gemüse - Nährstoffmangel
Wenn das Nährstoffangebot günstig ist und alle anderen Wachstumsfaktoren "stimmen", gedeihen und tragen unsere Gemüsepflanzen zufriedenstellend. 13 mineralische Stoffe sind zu ihrer Ernährung lebensnotwendig: 6 Hauptnährstoffe (Stickstoff, Phosphor, Kalium, Calcium, Magnesium, Schwefel), die in relativ großen und 7 Spurenelemente (Eisen, Mangan, Kupfer, Bor, Chlor, Molybdän), die in kleineren Mengen aufgenommen werden. Die Bodenlösung ("bodenverfügbar") und die Düngung stellen sie bereit (s. Zeichnung rechts; stark vereinfacht).
- Das Kleingewächshaus im Mai
Nach den letzten Frühgemüseernten steht jetzt die Neubestellung des Gewächshauses mit Tomaten, Gurken, Paprika und Auberginen an. Sie lassen sich bei sorgfältiger Pflege trotz ihrer unterschiedlichen Wachstumsbedingungen zusammen im Haus kultivieren.
- Die Palme des Nordens
Beim Grünkohl, der "Palme des Nordens", werden frostharte, mittel- bis dunkelgrüne Sorten mit stark gekräuselten Blättern bevorzugt, die nicht zum Vergilben und zum Abwerfen der unteren Blätter neigen. Sie sind etwa 40 cm bis 80 cm hoch, erreichen aber auch Rekordhöhe.
Ziergarten - Blüten in Weiß
Eine Frau im langen weißen Kleid - eine Hochzeit - ein freudiges Ereignis. Das sind die Gedankengänge, die uns das weiße Kleid vermittelt. Die weiße Taube symbolisiert den Frieden und eine weiße Fahne signalisiert Friedfertigkeit. Weiß als stärkster Kontrast zu Schwarz steht für Freude und Leichtigkeit. Es verbreitet somit eine freundliche Stimmung.
Pflanzenschutz - Schneckenabwehr mit den richtigen Mitteln
Schnecken sind wahre Überlebenskünstler. Sie überstehen längere Trockenperioden fast ebenso unbeschadet wie schneereiche Winter. Dies gilt vor allem für die aus Spanien eingeschleppte Spanische Wegschnecke, die gegen Austrocknung, Licht und Witterungseinflüsse besonders widerstandsfähig ist. Da sie Auf grund ihres bitteren Geschmacks und ihrer großen Schleimproduktion keine natürlichen Feinde hat, konnte sie sich in den letzten Jahren stark vermehren. Dort wo sie bereits heimisch geworden ist, muss auch in diesem Jahr mit einem starken Aufkommen gerechnet werden.
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Küche und Kochen Plus - Zimt gegen hohe Cholesterin- und Blutzuckerwerte
Forscher haben herausgefunden, dass Zimt den Blutzuckerspiegel und die Blutfettwerte von Typ-2-Diabetikern deutlich senken kann. Verantwortlich dafür ist das in Zimt enthaltene Polyphenol MHCP, das eine insulinähnliche und in Kombination mit Insulin sogar eine insulinverstärkende Wirkung aufweist.