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Familienheim und Garten, Copyright: Siegfried Mairböck
 
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Autor
Roth, Wolfgang

Gartenmonat Februar


Februar 2012 Gärtnern schenkt Freude und ein positives Lebensgefühl. Gartenarbeit hält uns körperlich fit, gibt die Möglichkeit kreativ zu sein, macht zufrieden und vielleicht sogar glücklich. Noch ruht der Garten und damit auch die Arbeit. Aber an geschützter Stelle schieben sich bereits Blüten durch den Schnee. Sie zeigen, dass der Frühling kommt und mit ihm die neue Gartensaison.

Für die dauerhafte Fruchtbarkeit unserer Gartenböden sorgen die in einer unzählbaren Menge vorhandenen, meist nur durchs Mikroskop sichtbaren, Kleinstlebewesen. Dazu gehören beispielsweise Algen, Pilze, Bakterien, Urtierchen und Fadenwürmer. Diese Mikroorganismen sind Spezialisten und besiedeln bestimmte, ihrer Lebensart entsprechende Bodenbereiche. Damit dieses Gefüge erhalten bleibt, ist eine schonende, flache Bodenbearbeitung zweckmäßig.

Wenn nach den ersten warmen Tagen die Mikroorganismen wieder aktiv werden und die Bodenoberfläche gerade abgetrocknet ist, genügt zur Bodenbearbeitung meistens ein flaches Lockern mit dem Sauzahn, Krail oder der Hacke. Wenn jedoch Stallmist, Gründünger oder Pflanzenreste in den Boden eingearbeitet werden sollen, muss gegraben werden. Breiten Sie das unterzugrabende Material vorher flächig aus und versuche Sie es beim Wenden des Bodens schräg in die Erde zu bekommen. Dadurch verteilt es sich vertikal im Boden und bildet keine horizontale Schicht.

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Schlagworte dieser Seite:

Algen, Bakterien, Fadenwürmer, Fruchtbarkeit, Gründünger, Mikroorganismen, Pilze, Stallmist

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