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Familienheim und Garten, Copyright: Siegfried Mairböck
 
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Autor
Niller, Ernst

Das Kleingewächshaus im Januar


Januar 2005 Der Gemüseanbau im unbeheizten Gewächshaus, ob aus Glas, Kunststoff oder Folie, muss - wie bei der Freilandbestellung - "nach Fahrplan" erfolgen.

Im Frühjahr ist zu bedenken, dass alle Gemüsearten neben Wärme vor allem Licht zu ihrer Entwicklung benötigen. Diese beiden wesentlichen Wachstumsfaktoren sind im Januar, teilweise auch noch im Februar, nicht ausreichend gegeben. Es hat deshalb wenig Sinn, im unbeheizten Gewächshaus vor Ende Februar mit der ersten Bestellung zu beginnen.

Für den ersten Anbau ab Ende Februar bis Anfang März sind Kopf-, Eis-, Pflück- und Kraussalate, Rettich, Radies und Kohlrabi zu bevorzugen. Im Sommer stehen die wärmebedürftigen Gemüsearten wie Tomaten, Gurken, Paprika und Auberginen an erster Stelle. Aber auch Melonen, Busch- und Stangenbohnen sowie fortlaufend Rettiche können im unbeheizten Gewächshaus nach der Ernte der frühen Gemüse angebaut werden. Alle anderen Gemüsearten wie zum Beispiel Zucchini werden besser im Freien kultiviert. Zur Herbst- und Winternutzung empfehlen sich vor allem Feldsalat, Endivie, Spinat und Winterportulak; sie alle lassen sich bei etwas Frostschutz bis in die Wintermonate hinein ernten.

Nachfolgend ein Anbaukalender
für die Nutzung des Gewächshauses.

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