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Autor
Ackermann

Gemeiner Nashornkäfer im eigenen Garten


Juni 2003 Nachdem vor einiger Zeit der Hirschhornkäfer in Familienheim und Garten vorgestellt wurde, ist nun der Gemeine Nashornkäfer aus dem Garten unseres Verbandsmitgliedes Winfried Dörr aus Karlsruhe-Neureut (Baden-Württemberg) an der Reihe.

Aufgetaucht ist dieser zu den Mai-, Rosen-, Dung- und Mistkäfern (Familie Scarabaeidae) zählende Käfer beim Umsetzen des Komposthaufens im Hausgarten. Das Männchen trägt auf dem Kopf ein nach hinten gebogenes Horn, auf dem Schild eine Vertiefung mit einem hohen Kamm. Das Weibchen hat anstelle des Horns nur ein kleines dreieckiges Plättchen.

Ursprünglich bewohnte der Nashornkäfer alte Eichenwälder, wo er mit seinen Larven in vermorschten Stämmen und Baumstümpfen lebte. Heute lebt er auch in unseren Hausgärten. Hier fühlt er sich im Komposthaufen, in Mistbeeten aber auch in Kleingewächshäusern wohl. Tagsüber vergräbt er sich mit seinen grabbeinartigen Vordergliedmaßen. An Frühlings- und Sommerabenden fliegt er durch die Lüfte. Die Entwicklung dieses Käfers ist in hohem Maße wärmeabhängig und dauert im Durchschnitt zwei bis drei Jahre.

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