Familienheim und Garten

 
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Grün bringt Leben ins Haus


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Pantoffelblume

Viele Städte haben den Wert des lebendigen Grüns erkannt und bemühen sich in den Wohnbezirken mit Bäumen, Blütensträuchern und Blumenschmuck die Flächen abwechslungsreicher zu gestalten. Nicht jedem sind nahe liegende Grüngürtel erreichbar, um sich an ihrem Flor und weiteren Eigenschaften zu erfreuen. Die unmittelbare Nachbarschaft wäre der Wohnraum, die häuslichen vier Wände – auch der umweltfreundliche Arbeitsplatz – trägt dazu bei, die Liebe zu Blumen zu wecken, so dass man heute gewissermaßen von „Betriebsblumen“ sprechen könnte.

Blumenfenster – Innenraum


Fragt man nach ihrer Herkunft, so stammen die meisten von ihnen aus fernen Tropenländern. Entsprechend ihren geographischen Ursprungsland haben sie recht unterschiedliche Wärmeansprüche. Ihnen diese Wünsche zu erfüllen ist schwierig, man kann es nur versuchen! Oft wird im Kreise der Zimmerpflanzengärtner vom Pfleger mit dem „grünen Daumen“ gesprochen. Manchem ist die Neigung bereits angeboren, andere wiederum lernen nach und nach aus gemachten Kulturfehlern.

Standort – richtige Pflanzenwahl


Schenkte man sich in der Vergangenheit aus privatem Anlass, einer Feierlichkeit oder zur Repräsentation mehr abstrakte Geschenke, geht man seit Jahren dazu über mit Schnittblumen oder Topfpflanzen den Gratulanten zu erfreuen. Die Auswahl an Blatt- und Blütenpflanzen ist breit gestreut und macht die Wahl nicht gerade leicht. Zumeist wird der Konsument von äußeren Merkmalen wesentlich beeinflusst. Gemeint sind die liebliche Blütenfarbe oder das dekorative Blattwerk, was durchaus zu verstehen ist. Vorrangig aber sollte man an die späteren Pflegevoraussetzungen der Pflanze denken. Gewisse Vorteile haben im Wohnbereich die Südseiten und Nordlagen, weniger geeignet sind die Südlagen (lange Tageslänge, zu sonnig).

Blüten- und Dekorationspflanzen


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Fliederprimel Primula malacoides

Einen Frühlingsgruß bieten uns alljährlich die heimische Frühlings-Schlüsselblume, Primula elatior (primus = der Erste) und ihre weiteren Artgenossen ferner Länder. Hinzuweisen wäre auf die einjährige chinesische Art, auch Brautprimel genannt. Gefunden wurde sie auf den Reisfeldern Ostasiens (1905/06). Nach 20-jähriger Zuchtarbeit kam sie als beliebte Topfpflanze auf den Markt. Gegenüber der Wildpflanze hat sie wesentlich größere Blüten und erscheint in weißen, lila und rosa Pastellfarben. Hell bis halbsonnig ist sie bei 14 bis 16 Grad C am kühlen Fensterbrett zu halten.

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Pantoffelblume Calceolaria-Hybriden

Der Wildstandort der gebräuchlichen und wirkungsvollen Einjahresblume sind die Berge Perus, Chiles. Ihren Namen verdankt sie der pantoffelförmigen Blütenform, wodurch sie weite Verbreitung fand. Verwandtschaftlich wird sie der bekannten Königskerze und dem Fingerhut zugeordnet. In ihrer Urform entwickeln die Wildarten kleine unscheinbare Blüten. Erst durch Züchtung und Auslese entstanden die farbenprächtigen C.-Hybriden. Ihre Blütezeit fällt in die Monate März, April. Zu erwähnen wären in diesem Zusammenhang die unermüdlich gelb blühenden und beliebten Balkonpflanzen, die schon 1822 eingeführt wurden. Während der Pflege möchte die Topfpflanze hell, gleichmäßig feucht und luftig stehen. Temperatur zwischen 8 und 10 Grad C. Empfindlich sind die getigerten und getuschten Blüten gegen Prallsonne und Regen. Staunässe lässt die Blätter vergilben; zu trocken bewirkt vorzeitigen Blattlausbefall.

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Losbaum Clerodendron

Die Kletterpflanze, auch Schicksalsbaum genannt, ist eine Verwandte der Eisenkrautgewächse, zu der die farbfrohen Verbenen unserer Sommerblumenrabatte gehören. Sogar die Bezeichnung „Liebe in Unschuld“ hat sich als Volksname eingebürgert. Ihr buntes Farbenkleid verrät ihr heimatliches Vorkommen, nämlich die afrikanischen Küstengebiete mit tropischer Fauna (Vogelwelt), wo die hübsche Kletterpflanze sich bei Sonnenwärme angesiedelt hat. Von Natur aus eine holzartige Pflanze, wächst sie unter häuslichen Gegebenheiten nicht baumartig (Losbaum), sondern im Wuchs weit schwächer. Reichblühende Warmhauspflanze von 60 bis 80 cm Höhe. Sie verlangt Schutz vor intensiver Sonneneinwirkung; häufig besprühen, da sie als Tropenpflanze hohe Luftfeuchtigkeit beansprucht. Im Winter Ruhezeit, mäßig gießen.

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Zitronen-Kulturformen Citrus-Arten

Nur wenige Gewächse gibt es, die durch ihren Duft, ihre Blüte und reizvollen Früchte das Bild des Südens in uns wach werden lassen. Zusammengefasst werden sie unter „Agrumren“, dem Sammelnamen für alle Citrus-Arten, wie Apfelsinen, Zitronen, Pampelmusen, um einige zu nennen, deren Vitamin-C-haltigen Früchte allgemein bekannt sind. Einst (1650) in den Orangerien kultiviert, sind die Citrus-Arten in allen Mittelmeergebieten zu einem untrennbaren Bestandteil der Landschaft geworden. Pflege: Im Mai ins Freie an einen geschützten Platz. Sie benötigen viel Sonne und sind feucht zu halten. C.-Arten haben die Eigenart wie wenige Pflanzen gleichzeitig zu blühen und zu fruchten. Nach dem Blühen bilden sich die gewünschten Früchte. Ihr Ausfärben dauert oft ein Jahr. Im Winter kühl halten bei 10 bis 15 Grad C.
v.E.
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